WWU und indische Ashoka University vereinbaren Kooperation

Vertreter beider Universitäten mit dem unterzeichneten Partnerschaftsabkommen (v

Vertreter beider Universitäten mit dem unterzeichneten Partnerschaftsabkommen (v.l.): Niko Strobach vom Philosophischen Seminar der WWU, Michael Quante, WWU-Prorektor für Internationales und Transfer, Raja Rosenhagen und Kranti Saran (beide Ashoka University). © WWU - MünsterView

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) und die Ashoka University in Indien werden künftig zusammenarbeiten. Bei einem Besuch einer Delegation von Wissenschaftlern der indischen Universität unterzeichnete der Rektor der WWU, Johannes Wessels, ein Partnerschaftsabkommen. Ziel des Abkommens ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. In einem Zusatz vereinbarten die Beteiligten beider Hochschulen außerdem die Möglichkeit des Austauschs von Studierenden.

„Wir sind gespannt, was sich in den kommenden Jahren entwickelt“, sagte Raja Rosenhagen, Vizedekan für akademische Angelegenheiten an der Ashoka University. Der an der Universität Pittsburgh promovierte Philosoph hat als Alumnus der WWU eine enge Beziehung zu Münster und stieß mit Niko Strobach vom Philosophischen Seminar der WWU die Zusammenarbeit an. „Unser Abkommen passt sehr gut in die sich stetig weiterentwickelnde Internationalisierungsstrategie der WWU“, betonte Niko Strobach.

Die Wissenschaftler planen, gemeinsame Forschungsprojekte einzureichen. Darüber hinaus sollen bis zu vier Studierende von beiden Universitäten gleichzeitig in den Austausch gehen können - bis zu einer Dauer von einem Jahr. Ein solcher Austausch ist zunächst auf den Fachbereich Geschichte/Philosophie der WWU beschränkt, der sich thematisch anbietet, da die Ashoka University die erste „Liberal Arts“-Universität in Indien ist - also eine Hochschule mit einem Schwerpunkt auf geistesund gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Seit ihrer Gründung vor fünf Jahren ist die nördlich von Delhi liegende Universität in stetigem Wachstum und sowohl in der Philosophie als auch in anderen Fächern international erstklassig besetzt.

Auftakt der nun begonnenen Kooperation war ein von Mitarbeitern beider Universitäten organisierter Workshop am Zentrum für Wissenschaftstheorie der WWU. Die Teilnehmer widmeten sich einem aktuellen Thema der Erkenntnistheorie, der kognitiven Durchdringung der Wahrnehmung.

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