WWU beteiligt sich intensiv am Evangelischen Kirchentag

Einband einer griechischen Handschrift des Neuen Testaments aus dem 13.Jahrhunde

Einband einer griechischen Handschrift des Neuen Testaments aus dem 13.Jahrhundert © WWU/Bibelmuseum - Jan Graefe

Mit verschiedenen Beiträgen und Angeboten für Gläubige und Interessierte - vom Bibelgespräch über Podiumsdiskussionen bis hin zu Gottesdiensten - ist die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) beim evangelischen Kirchentag in Dortmund vertreten. Vom Mittwoch, 19. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, werden in der Stadt zehntausende Besucher erwartet.

Zu den Veranstaltungen mit WWU-Beteiligung zählt zum Beispiel die Podiumsdiskussion "Heilige Texte - Ewige Wahrheiten!’" Mit dabei sind unter anderem die beiden WWU-Kirchenhistoriker Holger Strutwolf und Hubert Wolf sowie der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) der WWU, Mouhanad Khorchide. Das Bibelmuseum ist zudem Teil der gemeinschaftlichen Ausstellung "Psalmen in Fülle" aller deutschen Bibelmuseen, die vom 20. bis 22. Juni in Dortmund vertreten sein werden.

Traugott Roser, Professor für Praktische Theologie, wird an den Veranstaltungen "Wutgebet und Erlösungsgebet" und "Sich stärken, speisen, feiern" teilnehmen, der stellvertretende ZIT-Leiter Milad Karimi beteiligt sich an der Diskussion über die Frage "Musik - eine universelle Sprache zwischen den Religionen?" und an einer Debatte über drei Religionen und ihre Schriften unter der Überschrift "Heilig, Heilig, Heilig". Christian Grethlein vom Seminar für Praktische Theologie und Religionspädagogik diskutiert mit über das Thema "Gott ist für alle da - Segen und Zuspruch in monotheistischen Religionen". Einzelheiten zu weiteren Terminen, Referenten und Veranstaltungsorten können auf den Programm-Seiten der Kirchentags-Homepage recherchiert werden. Der Link lautet: www.kirchentag.de/no­_cache/programm/programmuebersicht/

Einen hochkarätig besetzten Workshop bietet darüber hinaus die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der WWU am Samstag, 22. Juni, an. Der Philosoph und WWU-Prorektor Michael Quante, Generalmajor a.D. Robert Bergmann (Dülmen), Bürgermeisterin Lisa Stremlau (Dülmen) und der frühere Bundestagsabgeordnete Winfried Nachtwei (Grüne) diskutieren über die Frage, wie "vorbei" der Kalte Krieg wirklich ist. Die Debatte ist Teil des AFO-Projekts "Fremder Nachbar - Leben im Kalten Krieg im Münsterland". Die Wissenschaftsbox der WWU bietet auf dem ,,Markt der Möglichkeiten" vom 20. bis 22. Juni eine Gelegenheit, erste Ergebnisse aus diesem Projekt zu sehen, eigene Erfahrungen zu teilen und mit Zeitzeugen zu sprechen.

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