Vorträge über künstliche Intelligenz und den Umgang mit Patientendaten

Eine Teilnehmerin befestigt Zettel mit Stichpunkten zur Strategischen Ausrichtun

Eine Teilnehmerin befestigt Zettel mit Stichpunkten zur Strategischen Ausrichtung an einer Pinnwand. © Münsterland e.V.

In einem Workshop mit Wissenschaftlern der WWU haben Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen und Netzwerke die Vortragsthemen entwickelt.

Die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) lädt zu einer neuen Reihe unter dem Titel ’Denkfabrik-Impulse“ ein. Zum Auftakt stehen zwei öffentliche Vorträge an, an denen Interessierte online teilnehmen können. Eine kostenfreie Registrierung für die Teilnahme ist auf der Seite www.muensterland.com möglich.

Beim ersten Termin (23. September, 16 Uhr) gehen Juristen der Universität Münster der Frage nach, wer für die Folgen haftet, wenn im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz ein Fehler auftritt. Daneben geht es auch um die Themen «KI als Erfinder“ und um den Schutz von personenund betriebsbezogenen Daten. Die Referenten Matthias Haag, Yannik Borutta und Johannes Kevekordes vom GOAL-Projekt (Institut für Informations-, Telekommunikationsund Medienrecht) der WWU sprechen über »KI und Recht in der Praxis: Ein Überblick über Haftung, Datenschutz und Immaterialgüterrecht beim Einsatz von KI-Anwendungen“.

Beim zweiten Termin am 28. September (16 Uhr) geht es um ethische Fragen der Forschung und Entwicklung mit Gesundheitsdaten. Unter dem Titel «Adieu Datenschutz und Privatsphäre»“ gibt Dr. Katja Stoppenbrink vom Philosophischen Seminar der WWU einen Überblick über den Umgang mit Patientenund Forschungsdaten in den Lebenswissenschaften. Ihrer Überzeugung nach sollten alle Patienten die Datenhoheit behalten. Katja Stoppenbrinks Vortrag stellt zur Diskussion, wie ein verantwortlicher Umgang mit privaten Daten und ein ethisch akzeptables Datenmanagement aussehen könnten.

Die Reihe ’Denkfabrik-Impulse“ haben die AFO und der Verein Münsterland e.V. zusammen mit Wissenschaftlern und Unternehmen entwickelt. Die Vorträge sind auf etwa 60 bis 90 Minuten beschränkt und bestehen aus Expertenbeiträgen und einer anschließenden Diskussion.

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