Vorstellung des ’Innovationsflughafen PAD’ im Bürener Ausschuss

Foto (Stadt Büren): Erfolgreiche Präsentation (v. l.): Kreisrechtsdirektorin Ang

Foto (Stadt Büren): Erfolgreiche Präsentation (v. l.): Kreisrechtsdirektorin Angie Reeh, Michael Kubat, Airport-Geschäftsführer Roland Hüser, CEO der Heggemann AG Dr. Christian Howe, Ausschussvorsitzender Daniel Engels und Vizepräsident der Uni Paderborn René Fahr. Download (3 MB)

Zentrum für Innovation und neuen Technologien vor den Toren Paderborns

Auf dem Weg zu einem Innovationszentrum für die internationale Luftund Raumfahrt geht der Flughafen Paderborn/Lippstadt mit diversen Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft neue Wege. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt zwei Innovationsprojekte, die bereits im Juni 2022 gestartet sind, in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro: die Projekte -Digital Aerospace Factory- und -FastGate-.

Gemeinsam mit Christian Howe (Vorstandsvorsitzender der Heggemann AG) haben Angie Reeh (Kreisrechtsdirektorin beim Kreis Paderborn), René Fahr (Vizepräsident für Wissensund Technologietransfer der Universität Paderborn) und Roland Hüser (Geschäftsführer des Flughafens Paderborn/Lippstadt) die Kernthemen und Ziele des Vorhabens den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Büren persönlich vorgestellt: Der Flughafen soll perspektivisch eine vernetzte Hochschullandschaft, Spitzenforschung und eine vitale Industrie an einem Standort zusammenführen.

Innovationsflughafen PAD

Im Rahmen der beiden Projekte werden am -Innovationsflughafen PAD- gemeinsam mit dem Kreis Paderborn, der Universität Paderborn, dem Fraunhofer IEM und namenhaften Unternehmen der heimischen Wirtschaft nachhaltige Luftund Raumfahrttechnologien, neuartige Produktionsprozesse und effiziente Flughafen-Infrastrukturen entwickelt. Das Team spricht von einer Entwicklungs-, Test und Validierungsumgebung für beispielsweise autonome Flugsysteme, aber auch für nachhaltige und effiziente Aktivitäten am Vorfeld und im Terminal.

Die Ambitionen für diesen Ansatz sind groß und die Resonanz bis dato eine Bestätigung für die Projektinitiatoren: Durch die hervorragende und einzigartige Zusammenarbeit zwischen mittlerweile 45 Unternehmen und weiteren namenhaften Forschungseinrichtungen sollen neue Technologien erschlossen, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie gestärkt und der heimische Flughafen weiter vorangebracht werden. Den flughafenorientierte Nutzen bestätigt beispielhaft das Innovationsprojekt -FastGate-. Bei diesem Ansatz sollen durch die Automatisierung von Fluggastbrücken und der Nutzung von grünen Antriebssystemen am Fahrwerk von Verkehrsflugzeugen neuartige Prozesse und Abläufe an Verkehrsflughäfen ermöglicht werden.

-Das Interesse aus der heimischen Wirtschaft hat uns begeistert. Über weitere Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft freuen wir uns natürlich sehr,- sagt Angie Reeh stellvertretend für das Projektteam. Eines dieser Partnerunternehmen und Impulsgeber bei der Etablierung des -Innovationsflughafens PAD- ist die Heggemann AG. Das im angrenzenden Gewerbepark am Flughafen ansässige Unternehmen wird mit seinem Förderprojekt -Digital Aerospace Factory- neue Erkenntnisse zur Effizienzsteigerung bei industriellen Produktionsprozessen in mittelständischen Luftfahrt-Zulieferbetrieben erforschen und erproben.

Dialog mit Wirtschaft und Politik

Die vier Referenten sind im verantwortlichen Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Büren ausschließlich auf offene Ohren gestoßen. -Wir suchen die Bühne für den Dialog mit Wirtschaft und Politik. In Büren haben wir diese im Ausschuss in einem konstruktiven Austausch für unser Innovationsvorhaben einsetzen können-, fasst Fahr von der Universität Paderborn die Vorstellung zusammen. Auch Engels und Kubat zeigten sich nach der Ausschusspräsentation zufrieden. -Der Standort Flughafen auf Bürener Stadtgebiet ist ein Aushängeschild unseres Überregionalen Infrastrukturangebots. Wir stehen als Partner allen Initiativen zur Stärkung des Heimatshafens offen und positiv gegenüber,- so Engels abschließend.

Zum Hintergrund

Bei der Aufstellung des Landesentwicklungsplanes (LEP) 2015 hat sich unter anderem die Stadt Büren sowie der Regionalrat der Bezirksregierung Detmold mit diversen Stellungnahmen dafür eingesetzt, dass der Flughafen Paderborn/Lippstadt als landesbedeutsam eingestuft wird. Dieses wurde in die Änderung der LEPs 2018 erfolgreich aufgenommen. Mit Änderung des Landesentwicklungsplanes NRW gilt der Flughafen Paderborn/Lippstadt als landesbedeutsam und kann sich entsprechend entwickeln. Somit ist eine erhebliche Stärkung des Airports mit dem bedeutenden Projekt -Innovationsflughafen PAD- das anvisierte Ziel.


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