Vom Bewunderer des Nationalsozialismus zum Widerstandskämpfer

Zeitzeuge Alfred von Hofacker hält Adam-von-Trott-Lecture online an der Universität Göttingen

Cäsar von Hofacker gehört zu den mehr als 200 Offizieren und Zivilisten, die sich an den Umsturzplänen vom 20. Juli 1944 beteiligten. Er war dafür verantwortlich, dass die ,,Operation Walküre" in Paris umgesetzt wird. Sein Sohn Alfred von Hofacker - damals neun Jahre alt - gerät wie der Rest der Familie nach dem gescheiterten Umsturzversuch in Sippenhaft. Unter dem Titel ,,Cäsar von Hofacker: Vom Bewunderer des Nationalsozialismus zum Widerstandskämpfer" spricht Alfred von Hofacker online in der diesjährigen Adam-von-Trott-Lecture an der Universität Göttingen am Donnerstag, 2. Dezember 2021, über den Umgang mit der Vergangenheit seines Vaters und das Schicksal seiner Familie.

Der öffentliche Vortrag, zu dem die Universität Göttingen und die Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. herzlich einladen, beginnt um 19 Uhr online. Der Link zum Live-Stream wird am Tag des Vortrags unter www.uni-goettingen.de/trott-lecture veröffentlicht.

Die Adam-von-Trott-Lecture ist eine öffentliche Vortragsreihe in Erinnerung an den Widerstandskämpfer Adam von Trott zu Solz. Sie findet seit 2016 jährlich im Wintersemester statt und ist fester Bestandteil des universitären Gedenkens an ihren Alumnus. Das Format entstand nach Vorbild der etablierten Adam von Trott Memorial Lecture am Mansfield College in Oxford, wo ebenfalls seit vielen Jahren an das Leben und Wirken des Widerstandskämpfers erinnert wird.

Die Vortragsreihe ist Teil des Projekts ,,Widerstand - Demokratie - Internationalität", einer Kooperation der Universität Göttingen mit der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. Gefördert wird das Kooperationsprojekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Informationen sind unter www.uni-goettingen.de/trott zu finden.

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