Verrückte Ideen ausprobieren

Nina Herzog im Bambuswald auf der Tabasco-Plantage

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HM-Studentin Nina Herzog sammelte beim Fulbright-Programm in den USA Erfahrung zum Thema Existenzgründung



Das Leaders in Entrepreneurship Program des Stipendienprogramms Fulbright bietet Studierenden der Technikund Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit, sich bereits während des Studiums mit dem Thema Existenzgründung auseinanderzusetzen und entsprechende Skills zu erwerben. Nina Herzog, Wirtschaftsingenieurwesen-Studentin im sechsten Semester, war eine der HM-Studierenden, die an dem vierwöchigen Programm an der Louisiana State University (LSU) in Baton Rouge Anfang des Jahres teilnahm.

HM: Warum interessiert Sie das Thema Entrepreneurship unter ingenieurwissenschaftlichen Gesichtspunkten?

Nina Herzog: Entrepreneurship hat viel mit kreativem Denken und dem Ausprobieren von verrückten, neuartigen Ideen zu tun - beides macht mir Spaß. Bei Veranstaltungen in diesem Bereich trifft man viele Studierende anderer Fachrichtungen und erhält so einen tollen Blick über den Tellerrand hinaus.

Welche Anforderungen mussten Sie für das Stipendium erfüllen?

Es ist wichtig, sein Interesse an den USA zu zeigen und dass man etwas zur erfolgreichen Kommunikation zwischen Amerikanern und Deutschen beitragen möchte. Erfahrung im Bereich Entrepreneurship sind keine Voraussetzung, Interesse aber schon. Ansonsten hatte ich das Gefühl, dass vor allem Studenten für das Stipendium ausgewählt wurden, die eine spannende Geschichte zu erzählen hatten. Deshalb schadet es nicht, in Erinnerungen zu wühlen, wenn man die Bewerbung schreibt.

Welche Erkenntnisse haben Sie durch den Aufenthalt gewonnen?

Die Amerikaner haben eine ganz andere Einstellung als wir Deutschen, wenn es um die Entwicklung neuer Geschäftsideen geht - sie überlegen nicht lange, sondern machen einfach.

Was war das eindrucksvollste Erlebnis während der vier Wochen?

Das Studentenleben, das in den USA vollkommen anders ist als in Deutschland. Die Unis sind wie eigene Städte - auf dem Campus ist alles zu bekommen, was man zum Leben braucht. Die LSU hat sogar eine eigene Geldwährung. Eingedeckt mit Uni-Merge im campuseigenen Stadion die Unimannschaft anfeuernd fühlt man sich sofort dazugehörig.

Was möchten Sie nach dem Abschluss machen?

Nachdem der Aufenthalt in den USA wirklich inspirierend war, kann ich mir vorstellen, meinen Master im Ausland zu machen. Auf jeden Fall möchte ich mich im Masterstudium stärker auf nachhaltige Innovationen spezialisieren. Denn - das ist mir in den USA sehr deutlich geworden - wir brauchen ganz dringend Menschen, die sich für eine grünere Zukunft einsetzen!

Fulbright Germany ist das größte Austauschprogramm mit dem Fokus USA und hat bislang insgesamt über 46.000 Deutsche und AmerikanerInnen unterstützt. Mehr Informationen zum Leader in Entrepreneurship Program auf der Fulbright-Webseite.

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