Verleihung der Ehrendoktorwürde des FTSK an Jörn Albrecht für seine Verdienste um die Entwicklung der Translationswissenschaft

Jörn Albrecht

Jörn Albrecht

Fachbereich Translations-, Sprachund Kulturwissenschaft der JGU ehrt Pionierleistung Albrechts für die deutschsprachige Übersetzungswissenschaft

Der Fachbereich 06: Translations-, Sprachund Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat dem renommierten Sprachund Übersetzungswissenschaftler Jörn Albrecht am 19. August 2020 die Ehrendoktorwürde des FTSK verliehen. ,,Mit dieser Auszeichnung danken wir Jörn Albrecht für seine langjährigen Verdienste um die Translationswissenschaft und seine Verbundenheit mit unserem Fachbereich", so die Fachbereichsdekanin Dilek Dizdar. In seiner Laudatio betonte Altdekan Michael Schreiber die Pionierleistung Albrechts für die deutschsprachige Übersetzungswissenschaft. Die Weiterentwicklung der noch relativ jungen Übersetzungswissenschaft, die sich aus der Linguistik und der Literaturwissenschaft heraus entwickelt hat und gemeinsam mit der Dolmetschwissenschaft unter dem Dach der Translationswissenschaft zusammengefasst wird, hat im deutschsprachigen Raum durch die Forschungen Albrechts wesentliche Impulse bekommen. Insbesondere sind hier seine Beiträge zur Übersetzungsgeschichte, zum literarischen Übersetzen und zur Rolle der Linguistik für das Übersetzen zu nennen.

Jörn Albrecht ist der JGU und insbesondere dem Standort Germersheim seit Jahrzehnten eng verbunden: Von 1981 bis 1984 hatte er zunächst eine Professur für Romanistik/Italianistik am Fachbereich 06 inne, ab 1985 die Professur für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft. Im Jahr 1991 folgte er einem Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er bis 2004 als Professor für Übersetzungswissenschaft/Französisch beschäftigt war. Nach wie vor ist Albrecht wissenschaftlich aktiv und teils in der Lehre tätig. So ist er immer wieder mit Vorträgen zu Gast am Germersheimer Fachbereich und beteiligt sich an Promotionsverfahren. Sowohl seine Lehre als auch seine Schriften zeichnen sich durch ein immenses thematisches Spektrum aus.


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