Verantwortung übernehmen

Mitglieder der weltweiten Universitätsallianz U7+ unterzeichneten bei ihrem ersten Treffen in Paris weitreichende Verpflichtungen, darunter ein Engagement für Klimaschutz und für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Mitglieder einer Allianz von knapp 48 Universitäten aus 18 Ländern weltweit sind bei ihrem ersten Treffen in Paris weitreichende Verpflichtungen in gesellschaftlich relevanten Feldern eingegangen. Die Präsidentinnen und Präsidenten des Bündnisses U7+, darunter Günter M. Ziegler für die Freie Universität Berlin, unterzeichneten am Mittwochabend nach einem zweitägigen Treffen in Paris ein Abschlussdokument und sagten das Engagement ihrer Universitäten in fünf ausgewählten Bereichen zu. Dazu gehört, dass die von ihnen geführten Universitäten in einer zunehmend globalisierten Welt eine Schlüsselrolle annehmen. Die Hochschulen engagieren sich zudem beim Themenkomplex Klimawandel und sauberere Energie, und sie treten gegen Ungleichheit und Polarisierungen in den Gesellschaften ihrer Herkunftsländer ein. Sie verpflichten sich ferner, die Auswirkungen des digitalen Wandels auf das tägliche Leben der Menschen zu gestalten und Studierende für ein aktives Engagement in der Zivilgesellschaft - sei es lokal oder global - auszubilden.

Das Treffen fand unter der Schirmherrschaft des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron statt. Macron will die Ziele beim G7-Gipfel der führenden Industriestaaten Ende August im französischen Biarritz vorstellen. Die Allianz wurde am 5. Juni ins Leben gerufen und versteht sich als Aktionskoalition von Universitäten über die Grenzen von Staaten und Kontinenten hinweg. Die Präsidentinnen und -präsidenten der Mitgliedsuniversitäten verpflichten sich zu regelmäßigen Bilanzen über die Aktivitäten ihrer Hochschulen.


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