Universitätsbibliothek zeigt zurückgekehrte Schätze

Zurückgekehrt 
                 Handschriften und Urkunden von unschätzbarem ide

Zurückgekehrt Handschriften und Urkunden von unschätzbarem ideellen Wert sind in die ULB zurückgekehrt. Diese Abbildung ist aus dem Stammbuch des Wilhelm Weyer aus dem 17.Jahrhundert. Es enthält zahlreiche Eintragungen, insbesondere von Angehörigen niederrheinischer Geschlechter aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Historische Bücher und Handschriften waren 70 Jahre lang verschollen



Vor kurzem konnte die Universitätsund Landesbibliothek Bonn (ULB) die Rückkehr von über 600 historischen Bänden aus ihrem Vorkriegsbestand feiern. Am 2., 16. und 30. Juni jeweils um 11 Uhr bietet die ULB der Öffentlichkeit an drei Terminen die Gelegenheit, ausgewählte Stücke der zurückgeführten Sammlung zu besichtigten und mehr über ihre Rückholaktion zu erfahren.


Die Leiterin der ULB-Handschriftenabteilung, Birgit Schaper, und ULB-Dezernent Dr. Michael Herkenhoff werden die Stücke persönlich präsentieren. Die drei 90-minütigen Veranstaltungen finden im Curtius-Lesesaal der Hauptbibliothek (Adenauerallee 39-41) statt. Treffpunkt ist jeweils das Foyer der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.

Die seit der Nachkriegszeit verschollenen Bücher und Handschriften waren nach 70 Jahren in belgischem Privatbesitz im Londoner Auktionshaus Sotheby’s aufgetaucht. Der Universität Bonn gelang es, eine schnelle und vollständige Rückführung der Bücher zu erwirken.

Unter den heimgekehrten Stücken sind mittelalterliche und neuzeitliche Handschriften, mittelalterliche Urkunden, Drucke des 15. bis 20. Jahrhunderts sowie ein größerer Bestand an wertvollen Vogelbüchern.