Universität zu Köln nimmt erstmalig an NACAPS-Studie zur Situation Promovierender teil

Studie unter Hochschulen in Deutschland soll umfassende Informationen über die Arbeitsund Forschungssituationen, Lebenslagen und Bedarfe des wissenschaftlichen Nachwuchses liefern, um die Angebote für diese Gruppe zu optimieren

Die Universität zu Köln ist der National Academics Panel Studie (NACAPS) beigetreten und wird ab dem 22. Februar 2021 alle Promovierenden der sechs Fakultäten dazu einladen, an der NACAPS-Umfrage teilzunehmen. NACAPS ist eine Längsschnittstudie des Deutschen Zentrums für Hochschulund Wissenschaftsforschung zu den Promotionsbedingungen und Karrierewegen von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen an deutschen Hochschulen. Die alle zwei Jahre durchgeführte Umfrage unter den NACAPS-Partnerhochschulen möchte die Situation der Promovierenden in Deutschland möglichst genau erfassen. Erhoben werden umfassende Informationen zu Promotionsbedingungen und -erfolgen, Karriereabsichten, allgemeinen Lebensbedingungen und den Karriereverläufen von Promovierenden und Promovierten.

Seit 2019 haben schon über 20.000 Promovierende an den Befragungen von NACAPS teilgenommen. Durch eine regelmäßige Teilnahme an der Studie können Trends und Verläufe in den Werdegängen Promovierender verfolgt werden. Wissenschaftsforschung, Hochschulen und Politik - und nicht zuletzt Promovierende - sollen von diesen Erkenntnissen profitieren.

Ansgar Büschges, Prorektor für Akademische Karriere und Chancengerechtigkeit, sagt: ,,Es ist für das gesamte Rektorat äußerst wichtig direkt von den Promovierenden zu erfahren, wie Ihre Promotionsbedingungen an der Universität sind, wie sie sich entwickeln und was wir aus ihrer Sicht tun können, um sie und ihre Vorhaben auf dem weiteren Karriereweg professionell und nachhaltig zu unterstützen. Die Universität wird die Eindrücke und Erfahrungen aus der NACAPS-Studie nutzen, um auf der Grundlage evidenzbasierter Entscheidungen die Bedingungen für Promovierende zu optimieren."

Andreas Speer, Direktor und Wissenschaftlicher Koordinator der a.r.t.e.s Graduate School, der Graduiertenschule der Philosophischen Fakultät, und Sprecher des Albertus Magnus Center, fügt hinzu: ,,Wir sind darauf angewiesen, dass viele Doktorandinnen und Doktoranden an dieser qualitätsgesicherten wissenschaftlichen Studie teilnehmen. Ich freue mich besonders darauf, mit den Ergebnissen dieser Studie ein Gespräch mit den Kölner Promovierenden anzustoßen."

Presse und Kommunikation:
Eva Schissler
+49 221 470 4030
e.schissler verw.uni-koeln.de


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