Universität Hamburg bei DFG-Förderung für Graduiertenkolleg erfolgreich

Foto: DFG  Das Graduiertenkolleg ,,Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit&r

Foto: DFG Das Graduiertenkolleg ,,Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit’ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere viereinhalb Jahre gefördert.

Die Universität Hamburg war mit ihrem Antrag zur weiteren Förderung des Graduiertenkollegs ,,Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit" bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. In der zweite Förderrunde erhält das Graduiertenkolleg an der Fakultät für Geisteswissenschaften rund 3, 7 Millionen Euro für weitere viereinhalb Jahre.

Graduiertenkollegs sind Hochschul-Einrichtungen mit einem thematisch fokussierten interdisziplinären Forschungsprogramm auf internationalem Niveau. Ziel ist die Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern. Graduiertenkollegs werden von der DFG für maximal neun Jahre gefördert.

Im Graduiertenkolleg werden mit neuartigem Ansatz interund transkonfessionelle Durchlässigkeiten im 16. bis 18. Jahrhundert erforscht. Schwerpunkt sind Phänomene theologischer, literarischer, politischer und künstlerischer Art, welche die Grenzen zwischen den sich formierenden Konfessionen definieren oder überwinden oder die ihnen gemeinsam sind. Besonderes Interesse gilt den heterogenen medialen Repräsentationsformen konfessionsübergreifender Kommunikationsprozesse (z. B. in Texten, Bildwerken oder Musik) sowie zunehmend auch im Bereich der material culture. Neben den mitteleuropäischen Ursprungsregionen der Reformation werden europäische und außereuropäische Kontexte der Frühen Neuzeit mit anderem historischen Profil in den Blick genommen wie etwa Südosteuropa, Nordund Südamerika.

Bis zu 17 Doktorandinnen und Doktoranden forschen in dem Graduiertenkolleg gemeinsam mit 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg aus Germanistik, Anglistik, Romanistik, Neogräzistik, Latinistik, Geschichte, Philosophiegeschichte, Sinologie, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Judaistik sowie evangelischer und katholischer Theologie. Sprecher ist Johann Anselm Steiger vom Fachbereich Evangelische Theologie.


This site uses cookies and analysis tools to improve the usability of the site. More information. |