Tagung zur Philosophischen Anthropologie legt Fokus auf Kölner Philosophen Scheler, Hartmann und Plessner

Die Kölner Pioniere der Philosophischen Anthropologie, Max Scheler (1874-1928), Helmuth Plessner (1892-1985) und später Nicolai Hartmann (1882-1950), sind Gegenstand der Tagung, die sie als Pioniere einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Philosophie und verschiedenen Wissenschaften betrachtet.

Termin:

6.-9. November 2019

Philosophische Anthropologie als interdisziplinäre Praxis: Max Scheler, Helmuth Plessner und Nicolai Hartmann in Köln - historische und systematische Perspektiven

Universität zu Köln und Fritz-Thyssen-Stiftung

Gegenwärtig besteht ein wachsendes Interesse an Anthropologie. Zugleich gibt es eine breite Konkurrenz wissenschaftlicher Anthropologien: sei es in Hirnforschung, Evolutionsbiologie, oder vergleichender Psychologie, sei es in Ethnologie, Soziologie, Medizin oder Theologie. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach der gegenwärtigen Möglichkeit einer philosophischen Anthropologie zwischen isolierter philosophischer Betrachtung einerseits und naturwissenschaftlichen oder geisteswissenschaftlichen Ansätzen andererseits. ,Interdisziplinäre Anthropologie’ bezeichnet den Versuch, derartige Engführungen zu umgehen und die verschiedenen Zugänge zum Menschen miteinander zu vermitteln. Eine Antwort soll in der Verbindung systematischer Fragestellungen mit der historischen Kontextualisierung gesucht werden.

Die Tagung wird von der Fritz-Thyssen-Stiftung und der Universität zu Köln ausgerichtet. Die Leitung der Tagung liegt bei Dr. h.c. Andreas Speer und Erik Dzwiza. Wir bitte um Anmeldung.


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