Tagung zur Judenverfolgung in den Niederlanden: Vorträge über Folgen der Pogromnacht 1938 / Veranstaltung am 13. November im Freiherr-von-Vincke-Haus

Am 9. November 1938 brannten im von den Nationalsozialisten regierten Deutschland mehr als 1000 Synagogen, wurden zirka 7500 jüdische Geschäfte zerstört, starben Dutzende Juden und wurden rund 30.000 jüdische Männer in Vernichtungslager deportiert. Auch andernorts in Europa erreichte die Judenverfolgung schreckliche Ausmaße. Der mörderische NS-Antisemitismus ist Thema einer Tagung am Dienstag, 13. November, ab 13.30 Uhr im münsterschen Freiherr-von-Vincke-Haus, Domplatz 36. Die Veranstaltung ist offen für Interessierte; um Anmeldung (E-Mail-Adresse: zns [at] uni-muenster (p) de) wird gebeten.

Veranstalter dieser Tagung über das Schicksal deutscher Juden in den Niederlanden sind das Zentrum für Niederlande-Studien (ZNS) der Universität Münster und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.. Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen aus Deutschland und den Niederlanden befassen sich mit historischen Fragen von Flucht, Vertreibung und Vernichtung. Im Anschluss an die Vorträge ist eine Diskussionsrunde mit den Zuhörern geplant.