Stefan Wehner offiziell in das Amt des Vizepräsidenten an der Universität Koblenz-Landau eingeführt

Auf gute Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Staatssekretär  Denis Alt, Vizepräsidentin

Auf gute Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Staatssekretär Denis Alt, Vizepräsidentin Gabriele Schaumann, Vizepräsident Stefan Wehner, Präsidentin May-Britt-Kallenrode, Kanzler Michael Ludewig. Thomas Frey

Im Rahmen eines Festakts wurde Stefan Wehner am Mittwoch, 17. April 2019, offiziell in das Amt des Vizepräsidenten für Forschung, Transfer, Internationalisierung und Digitalisierung am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau eingeführt.

Nach der Begrüßung der Gäste durch die Vizepräsidentin für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität, Gabriele E. Schaumann, erläuterte der rheinland-pfälzische Staatssekretär für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Dr. Denis Alt, die heutige Bedeutung von Hochschulen. Angesichts des demografischen Wandels seien im Wettbewerb um Studierende, Wissenschaftler und wissenschaftliche Leistungen vielfältige Kooperationen wichtig. Das Land werde die Rahmenbedingungen schaffen, mit denen die Hochschulen ihre Aufgaben dauerhaft erfolgreich erfüllen könnten. Dies sei sehr wichtig, denn das große Studieninteresse gegenüber der Universität Koblenz-Landau und viele erbrachte Forschungsleistungen zeigten die hohe Bedeutung der Universität für die Regionen Mittelrhein und Pfalz.

Der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler, lobte die Universität als guten Partner im Hinblick auf die Zukunft junger Menschen und sicherte, wie sein Amtskollege Landrat des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, dem Vizepräsidenten und der Universität ihre volle Unterstützung zu. Schickert betonte, die Universität in Koblenz müsse gestärkt werden, damit die mittelständischen Betriebe im nördlichen Rheinland-Pfalz auch künftig durch Transferleistungen wettbewerbsfähig seien. Auch der Örtliche Personalrat am Campus Koblenz versprach, den neuen Vizepräsidenten intensiv zu unterstützen.

Das Schaffen neuer Strukturen sei laut dem Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses, Marco Böhm, mit dem erfahrenen neuen Vizepräsidenten eine große Chance. In diesem Kontext appellierte er an das Land, den Umstrukturierungsprozess zu beschleunigen, um eine erfolgreiche Universität Koblenz schaffen zu können.

Dies bekräftigte die Universitätspräsidentin, Prof. May-Britt Kallenrode, und wies darauf hin, dass temporäre Unterstützung beim Schaffen von Verwaltungsstrukturen und die finanzielle Konsolidierung seitens des Landes zum erfolgreichen Aufbau der Universität Koblenz dringend vonnöten seien. Wehner unterstütze auch in diesem Zusammenhang sehr gut, er wisse genau, wann er wofür kämpfe und beweise Integrität.

In seiner Ansprache hob der neue Vizepräsident die Universität als ,,Hidden champion" hervor: Im Bereich Bildung könne sie sehr viel bewirken. Bereits jetzt studieren viele an der Universität Koblenz-Landau als erste in ihrer Familie. Auch die wachsende Internationalisierung bereichere die Universität und die regionalen Arbeitsmärkte, da mehr Fachkräfte für die Region an der Universität ausgebildet würden. Hinsichtlich der Gleichstellung befinde sich die Universität unter den Top 3 in Deutschland. Auch für ihre Umwelt, die Region, könne sich eine mittelgroße und erst recht eine kleine Universität durch ihre Wirkung in die Gesellschaft wirksam engagieren, insbesondere mit Unterstützung von Kooperationspartnern. Im Blick auf die Effizienz stehe die Universität hinsichtlich des Erwerbs von Drittmitteln pro Euro Landeszuweisung an der Spitze der rheinland-pfälzischen Hochschulen.

Die Trennung der Universität sieht Wehner als neue Chance für die Standorte Koblenz und Landau. Im Strategieprozess spiele auch der Transfer in die Gesellschaft eine bedeutende Rolle, die Gesellschaft solle aber auch Voraussetzungen schaffen. Er appellierte in diesem Kontext an die Stadt Koblenz, die Region und das Land Rheinland-Pfalz, hier auch mit Bauplätzen und Baumaßnahmen zu unterstützen.

Die Vizepräsidenten der Universität an den Standorten Koblenz und Landau bilden zusammen mit der Universitätspräsidentin May-Britt Kallenrode und dem Kanzler Michael Ludewig die kollegiale Universitätsleitung, das sogenannte Präsidialkollegium. Die Amtszeit endet am 30. September 2022 mit der Trennung der Universität Koblenz-Landau.


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