Start der Vorlesungszeit an der Universität Hamburg auf den 20. April verschoben

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Foto: UHH/Denstorf  Das Hauptgebäude der Universität Hamburg.

Foto: UHH/Denstorf Das Hauptgebäude der Universität Hamburg.

Als Reaktion auf die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) wird der Beginn des Sommersemesters 2020 vom 1. April auf den 20. April verschoben. Bis dahin bleiben alle öffentlich zugänglichen Gebäude der Universität wie Bibliotheken, Museen und Sammlungen, das Rechenzentrum und der Sportpark geschlossen.

In dieser Phase werden keine Veranstaltungen an der Universität stattfinden. Es fallen auch die Orientierungseinheiten für Studierende im ersten Semester aus. Praktika an der Universität Hamburg, mit Ausnahme des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE), können nicht stattfinden. Studienberatungen, zum Beispiel beim Campus Center, werden nicht mehr persönlich, sondern nur per Telefon angeboten. Für anstehende Prüfungen suchen die Fakultäten der Universität derzeit nach geeigneten und individuellen Lösungen. Dienstreisen werden bis auf Weiteres grundsätzlich nicht genehmigt.

Da sich die Lage derzeit täglich ändern kann und einige weitere Regelungen, die das Studium, den Forschungsbetrieb sowie die Verwaltung der Universität belangen, noch getroffen oder aktuell angepasst werden müssen, wird die Universität fortlaufend informieren. Eine Liste mit den wichtigsten Fragen und Antworten ist auf der Webseite zu finden. In Kürze werden dort auch weitere Maßnahmen bekannt gegeben. Studierende sowie Mitarbeitende sind angehalten, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu folgen.

Die Regelungen sind in enger Abstimmung mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung getroffen worden. Dr. h.c. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg: ,,Die Universität Hamburg erlebt eine der vermutlich schwierigsten Perioden ihrer Geschichte. Niemand weiß, wie unsere Universität, die wir und alle Hamburger lieben, nach dieser Prüfung aussehen wird. Damit sie hoffentlich bald ihren Betrieb und damit auch ihre Erfolge fortsetzen kann, leisten alle Beschäftigten in Administration, Technik und Wissenschaft ihr Äußerstes. Dafür danke ich allen.  Unser Ziel ist es, möglichst vielen Angehörigen der Universität, Beschäftigten wie Studierenden, ihre Gesundheit zu erhalten und angesichts der großen Zahl der Universitätsgehörigen einen hoffentlich nachhaltigen Beitrag zur Verlangsamung der Verbreitung des Virus zu leisten." Pressemitteilung als PDF


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