Sprachentwicklung bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom



Im Rahmen der Vortragsreihe „Aachener Abendgespräche zur schulischen Inklusion" lädt die RWTH am 4. Juni 2019 von 18:30 bis 20 Uhr zum Vortrag „Sprachentwicklung bei Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom – was wissen wir, was können wir erwarten?" ein. Organisiert wird das Abendgespräch vom Lehrund Forschungsgebiet Heterogenität, vertreten durch Universitätsprofessorin Nina Kolleck.

Das Down-Syndrom (DS) ist die häufigste Chromosomenstörung und führt zu leichter bis schwerer geistiger Behinderung. Über die Sprachentwicklung von Kindern mit DS ist im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt: Einige können vergleichsweise gute sprachliche Fähigkeiten entwickeln und mitunter komplexe Sätze produzieren und verstehen, während sich andere bereits mit einfachen Sätzen schwer tun.

Ziel des Vortrags ist ein Update zum aktuellen Forschungsstand, das unter anderem auch Studierende und Praktizierende informieren will. Aufgedeckt wird, welche sprachlichen Bereiche bei Kindern mit DS im Vergleich zu ihrem Entwicklungsalter besonders stark verzögert oder gestört sind und was mögliche Einflussfaktoren sind. Abschließend werden Implikationen für die therapeutische und sonderpädagogische Förderung erläutert sowie Möglichkeiten der sprachlichen Förderung angesprochen.

Referentin ist Dr. Eva Wimmer, Vertretungsprofessorin am Lehrstuhl für Sprachbehindertenpädagogik in schulischen und außerschulischen Bereichen an der Universität zu Köln.

Die Veranstaltung findet statt im HKW 2, Hörsaalgebäude HKW (Toaster), Wüllnerstraße 1 in Aachen. Der Eintritt ist frei.

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