Sonntagsvorträge "Athener Agora - Wiege der Demokratie"

Blick von der Akropolis auf die Agora in Athen © WWU - Archäologisches Museum (S

Blick von der Akropolis auf die Agora in Athen © WWU - Archäologisches Museum (Saskia Erhardt)

Die Agora (Marktplatz) von Athen spielt in dem Selbstverständnis dieser historisch mächtigen Stadt eine große Rolle. Sie liegt im Herzen der antiken Polis und war seit dem 6. Jh. v. Chr. Hauptversammlungsort der Bürger. Hier wurde der Grundstein für die attische Demokratie gelegt. In den Sonntagsvorträgen im März im Archäologischen Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wird die Bedeutung der Agora für die Geschichte Athens erläutert. Die Vorträge finden an den Sonntagen 10.,17., 24. und 31. März jeweils ab 14.15 Uhr im Seminarraum F33 des Fürstenberghauses (Domplatz 20-22) statt. Der Raum ist über den linken Seiteneingang erreichbar.

Die Agora wurde mehrmals durch Plünderungen beschädigt oder zerstört, aber auch wiederaufgebaut. So ist die Agora nicht nur der Geburtsort der Demokratie. Ebenso ist die wechselvolle Geschichte Athens am jeweiligen Baubestand nachvollziehbar. Sei es der Peloponnesische Krieg oder die römische Herrschaftszeit, all diese Phasen haben ihre eigenen baulichen Strukturen hinterlassen und geben einen Einblick in die Entwicklung Athens. Noch heute zählt die Agora neben der Akropolis zu einem der meistbesuchten antiken Orte Athens.