Smartphones sinnvoll im Unterricht einsetzen: Fachdidaktische Institute laden zu MINT-Workshops ein / Thema Elektromobilität

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Smartphones sind aus den Händen vieler Jugendlicher nicht mehr wegzudenken (Symbolfoto) © Yura Fresh/Unsplash

Smartphones sind aus den Händen vieler Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. Daher beschäftigen sich Lehrkräfte zunehmend mit der Frage, unter welchen Bedingungen sie die ohnehin vorhandenen technischen Geräte sinnvoll in den Unterricht einbinden können. Dieser Frage gehen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) nach. Im Zuge des Forschungsprojekts ’smart for science“ laden sie interessierte Schulklassen des achten und neunten Jahrgangs von Gymnasien und Gesamtschulen ein, an der WWU an Workshops zum Thema Elektromobilität teilzunehmen. Bei den Workshops möchten sie Erkenntnisse gewinnen, um neue didaktische Strategien zum Einsatz von Smartphones im Unterricht zu entwickeln. Termine sind möglich ab September 2020 bis zum Ende des Schuljahres 2020/21.

Die drei Workshops in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie dauern jeweils 4,5 Stunden und werden bevorzugt morgens angeboten. Die genauen Termine werden individuell abgesprochen. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Schulen außerhalb Münsters können die Anfahrtskosten übernommen werden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Interessierte bei Barbara Leibrock vom Experimentierlabor ’MExLab ExperiMINTe“ der WWU unter der Telefonnummer 0251 83-36199 oder per Mail an barbara.leibrock@uni-muenster.de.

Didaktische Strategien erarbeiten

Die Jugendlichen lernen zum Beispiel, wie Akkumulatoren funktionieren, oder sie ermitteln CO2-Emissionen auf Basis des persönlichen Mobilitätsverhaltens. Die Forschenden beobachten, inwiefern die eigenen Smartphones der Jugendlichen sinnvoll eingesetzt werden können. Ziel ist es, neue didaktische Strategien zum Einsatz von Smartphones im MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu erarbeiten.

Das Vorhaben ’smart for science“ hat den Schwerpunkt auf den Fächern Mathematik, Physik und Chemie. Coronabedingt wurden die Workshops von März verschoben und werden nun mit entsprechendem Hygienekonzept nachgeholt.

Hintergrund zum Projekt

Das Projekt «smart for science“ wird im Rahmen der Förderinitiative »Digitalisierung im Bildungsbereich“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Beteiligt sind die WWU-Institute der Fachdidaktiken Physik, Mathematik und Chemie, der Kommunikationswissenschaft und der Psychologie sowie das MExLab ExperiMINTe.

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