Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache: Grammatiker Peter Eisenberg diskutiert in Köln

Sprachdidaktisches Kolloquium am 23. April über ,,Gendern im Wandel" mit Peter Eisenberg (Potsdam) und Diskussionsbeitrag von Thomas Niehr (Aachen)

Sich neumodisch geschlechtergerecht auszudrücken sei eine Manipulation an der Sprache, sagt der Grammatik-Experte Peter Eisenberg von der Universität Potsdam provokativ. In zahlreichen Beiträgen für Funk und Fernsehen hat Eisenberg die Bedeutung des sogenannten grammatischen Geschlechts von Wörtern erläutert, das nicht gleichzusetzen sei mit dem natürlichen Geschlecht der Person, auf die sich ein Wort bezieht (,,Polizist" sei nur grammatisch maskulin, meine Frauen aber mit).

Um das in scharfem Ton diskutierte Thema Gender geht es beim Sprachdidaktischen Kolloquium ,,Sprache & Geschlecht" an der Universität zu Köln, zu dessen Auftakt neben Eisenberg auch der Aachener Linguist Thomas Niehr in einer Art Gegenposition sprechen wird. Die interessierte Öffentlichkeit und die Presse sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Termin:

Dienstag, 23. April 2019, 18:00 Uhr s.t.

,,Gendern im Wandel: Peter Eisenberg und Thomas Niehr im Kolloquium Sprache & Geschlecht"

Universität zu Köln, Humanwissenschaftlicher Campus, IBW-Gebäude, Hörsaal H114, Herbert-Lewin-Str. 2, 50923 Köln (lageplan.uni-koeln.d­e/#!211)

Das Sprachdidaktische Kolloquium wird gemeinsam vom Institut für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln und dem Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache ausgerichtet (Organisation: Kirsten Schindler, Bettina M. Bock). Das gesamte Programm finden Sie auf der Webseite.


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