Senat der Bauhaus-Universität Weimar wählt neuen Universitätsrat

In seiner konstituierenden Sitzung hat der neu zusammengesetzte Senat der Bauhau

In seiner konstituierenden Sitzung hat der neu zusammengesetzte Senat der Bauhaus-Universität Weimar am 2. Oktober 2019 einen neuen Universitätsrat gewählt. (Foto: Tobias Adam) Download-Version

In seiner konstituierenden Sitzung hat der neu zusammengesetzte Senat der Bauhaus-Universität Weimar am 2. Oktober 2019 einen neuen Universitätsrat gewählt. Die Wahlen waren aufgrund der Einführung des neuen Thüringer Hochschulgesetzes im vergangenen Jahr notwendig geworden. Alle Gremien der Universität mussten neu zusammengesetzt und neu gewählt werden.

Der Universitätsrat wird für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt und setzt sich nun aus acht Mitgliedern zusammen: Die fünf externen und zwei internen Mitglieder werden ergänzt durch einen Vertreter aus dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG).

Die gewählten Mitglieder des künftigen Universitätsrats:

Dr. Rainer Ambrosy
Kanzler i.R. der Universität Duisburg-Essen

Peter Gemmeke
Abteilungsleiter, Abteilung 4: Hochschulen, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Hartmut Hotzel
Leiter des Servicezentrums für Computersysteme und Computerkommunikation (SCC), Bauhaus-Universität Weimar

PD Dr. Annemarie Jaeggi
Direktorin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bauhaus-Archivs’/’Museum für Gestaltung, Berlin

Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Könke
Professur für Baustatik und Bauteilfestigkeit, Fakultät Bauingenieurwesen, Bauhaus-Universität Weimar

Dr. Thomas Rabe Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh/Berlin

Nathalie Wappler Hagen
Direktorin des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Franciska Zólyom
Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig

Der Universitätsrat muss nun vom Ministerium noch offiziell bestellt werden. Éhnlich einem Aufsichtsrat in Wirtschaftsunternehmen hat der Universitätsrat beratende und kontrollierende Funktionen. Wesentliche hochschulinterne und strategische Entscheidungen können nicht ohne seine Zustimmung oder Bestätigung erfolgen. Er gibt etwa Stellungnahmen zu Zielund Leistungsvereinbarungen mit dem Land Thüringen sowie zu den Grundsätzen der internen Mittelverteilung ab und beschließt über den Jahresabschluss der Universität.

Im November 2019 soll der neue Universitätsrat zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammenkommen.


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