RWTH zeigt seit zehn Jahren „Flagge für Vielfalt"

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die RWTH Aachen wieder an dem Deutschen Diversity-Tag.

Hervorgegangen aus einer Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen wurde der Verein Charta der Vielfalt e.V. 2006 mit Unterstützung der Bundesregierung ins Leben gerufen. Bereits im Jahr 2009 unterzeichnete die RWTH die Charta der Vielfalt, die Selbstverpflichtung zu Diversity Management in Deutschland. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die RWTH wieder an dem Deutschen Diversity-Tag, der jährlich unter dem Motto „Flagge zeigen für Vielfalt" von dem Verein veranstaltet wird. Bundesweit werden rund 2.000 Aktionen gestartet.

Am 11. März 2009 überreichte Frau Staatsministerin Professorin Maria Böhmer im Rahmen eines gemeinsamen Festaktes im Alten Kurhaus sowohl der Stadt Aachen als auch der Hochschule ihre Beitrittsurkunden. Inzwischen haben rund 3.000 Konzerne, Betriebe, öffentliche Institutionen, Vereine und fast alle Bundesländer die Charta unterzeichnet, die sich für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt.

„Wir geben eine klare Absage an Populisten und Intoleranz. Wir sehen in Diversity eine große Chance für unsere Hochschule und die Wissenschaft. Von einer vielfältigen Belegschaft und Gesellschaft profitieren wir am Ende alle", sagt RWTH-Rektor Professor Ulrich Rüdiger. „Daher begrüßen wir auch die Initiative der Rektoratsstabsstelle für Gender und Diversity Management (IGaD) , dass die RWTH sich regelmäßig am Deutschen Diversity-Tag beteiligt."

Diversity lohnt sich

Diversity-Management gilt als Querschnittsthema. Die Idee dahinter: Eine Organisationskultur, in der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird, führt dazu, dass alle Beschäftigten ihr Potenzial bestmöglich einbringen. Sie fördert auch die Vielfalt der Ideen und Forschungsfelder, für die die Wissenschaftseinrichtung steht.

Am 28. Mai 2019 findet an der RWTH die Informationsveranstaltung „Becoming an EU-Expert. Erfolgreiche Wissenschaftlerinnen in der EU-Forschungsförderung" statt, eine Kooperation zwischen der Abteilung Drittmittelmanagement und dem IGaD. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten interessierte Wissenschaftlerinnen Tipps zur Antragstellung in Horizon 2020 und zur Arbeit in EU-Projekten.

Die Rektoratsstabsstelle für Gender und Diversity Management der RWTH (IGaD) sensibilisiert seit 2007 auf allen Ebenen der Hochschule für die Anerkennung von Unterschieden und gibt Impulse für die Förderung von Vielfalt.

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