RWTH forscht zur Fernsteuerung von Binnenschiffen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Verbundprojekt.

 

Die Binnenschifffahrt in Deutschland kämpft mit hohem Preisdruck, Niedrigwasserperioden und einem Mangel an Schiffsführern. Im Institut für Regelungstechnik der RWTH Aachen werden daher im Verbundprojekt ,,FernBin" Methoden und Algorithmen entwickelt, um Binnenschiffe sicher und effizient fernzusteuern. FernBin wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit dem 1. Juli 2020 gefördert. Projektpartner sind das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V. in Duisburg, die Universität Duisburg-Essen, die Argonics GmbH, das Ingenieurbüro Kauppert GmbH, die in - innovative navigation GmbH sowie die Bundesanstalt für Wasserbau.

Das Aachener Teilprojekt befasst sich mit der satellitenbasierten Lokalisierung der Binnenschiffe und darauf basierend mit den Algorithmen für eine interaktive Routenplanung. Mit diesen Funktionen wird der Automatisierungsgrad erhöht und der Schiffführer entlastet. Im Idealfall kann ein Operator mehrere Schiffe gleichzeitig von einer Leitstelle oder von zu Hause aus steuern. Mit einem Demonstratorschiff werden die Entwicklungen auf dem Dortmund-Ems-Kanal zwischen dem Hafen Dortmund und der Schleuse Waltrop getestet. Projektergebnisse sollen Ende 2023 vorliegen.


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