RWTH erhält Förderung für Lern- und Experimentierräume

Mit dem Konzept „Social Incubator – Soziale Verantwortung als Grundlage und Zielsetzung einer exzellenten Hochschule" hat die RWTH Aachen eine Förderung des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft und der Dieter Schwarz Stiftung eingeworben.

Unterstützt wird der Aufbau neuer Lernund Experimentierräume, sogenannte Innovation Hubs. Die RWTH nutzt das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro zur Stärkung der Schnittstelle zwischen Hochschule und Gesellschaft, zur Umsetzung von Service-Learning-Angeboten und zur Einbindung studentischer Initiativen in die Aktivitäten der Hochschule und der Stadt. Die RWTH ist jetzt auch Mitglied im Innovation Club des Stifterverbandes, dieses Netzwerk ermöglicht einen nachhaltigen Austausch innerhalb der Hochschullandschaft.

Die Aachener Hochschule wird in Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Akteuren wie der Technischen Universität Berlin, der Hochschule der Bildenden Künste Saar und der CODE University of Applied Science in Berlin, Modelle für die Stärkung regionaler Ökosysteme, sozialer Innovationen und deren strukturelle Verantwortung entwickeln. Die RWTH-Studierenden profitieren von Teilhabe, Interaktion sowie sozialer Verantwortung, zugleich werden neue Innovationspfade erschlossen.

„Die Auszeichnung zeigt uns, dass unser konzeptioneller Ansatz gewürdigt wird und wir damit Strahlkraft auch für andere technische Hochschule haben können", so Professor Aloys Krieg, RWTH-Prorektor für Lehre. Professorin Carmen Leicht-Scholten, Rektoratsbeauftragte für Socially Responsible Education, hat das Projekt mit studentischen Initiativen entwickelt: „Mit dem Projekt kann soziale Verantwortung als Grundlage einer nachhaltigen Technikentwicklung Eingang in die Curricula finden."

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