Römische Katapulte schießen an der Uni

Römische Katapulte zählen zu den Spitzenprodukten antiker Waffentechnologie. Mit diesen Geschützen war die römische Armee in der Lage, Geschossbolzen oder Steinkugeln über mehrere hundert Meter hinweg zu verschießen; dies mit einer ungeheuren Wucht und Durchschlagskraft. Alexander Zimmermann und sein Team von der Vexillatio Legio VIII Augusta forschen bereits seit Jahrzehnten zum Aufbau und Einsatz römischer Artillerie und präsentieren im Rahmen von ROMEC XX ihre neusten Erkenntnisse und Rekonstruktionen dazu.

Eine Werkschau mit realem Einsatz ihrer Katapulte ist für alle Interessierten geöffnet und findet am Samstag, den 15.6.2019, ab 10.00-10.45 Uhr auf der Wiese hinter dem Hauptgebäude der Universität statt.

Termin:
Konferenz: 11.06. -15.06.2019

Werkschau mit Katapulten:
15. Juni 2019, 10.00-10.45 Uhr
auf der Wiese hinter dem Hauptgebäude der Universität
Universität zu Köln

Zur Konferenz: Seit ihrer Entstehung 1983 hat sich die ROMEC zu der wichtigsten internationalen Fachtagung entwickelt, die sich der militärischen Ausrüstung der römischen Welt widmet. Dies umfasst den Zeitraum vom 8. Jahrhundert vor Christus bis zum Untergang des byzantinischen Reiches und neben dem römischen Herrschaftsgebiet selbst auch alle Nachbarkulturen, die mit Rom in Interaktion begriffen waren. Die Konferenz wendet sich bewusst an ein breites Spektrum von Interessierten, seien sie professionell oder autodidaktisch, aus der universitären Forschung oder re-enactor, ArchäologInnen oder HistorikerInnen.

Schwerpunktthema der ROMEC 2019 werden Waffen im kultischen Kontext sein. Aus römischen Garnisonen und Zivilstädten, Heiligtümern und Flüssen sind zahlreiche militärische Ausrüstungsgegenstände als Deponierungen bekannt. Bislang wurde jedoch die Motivation hinter der Niederlegung sowie der weitere Kontext kaum untersucht, während die isolierten Objekte im Fokus lagen.