»Radiophonic Spaces« kommt an die Bauhaus-Universität Weimar

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»Radiophonic Spaces« am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. © Timur Alexander

»Radiophonic Spaces« am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. © Timur Alexander El Rafie / HKW Download-Version

Die Radiokunst-Ausstellung »Radiophonic Spaces« macht nach erfolgreichem Tourstart in Basel und Berlin vom 26. Juli bis 19. September 2019 Station in Weimar. Die Vernissage am Freitag, 26. Juli 2019, um 18 Uhr, eröffnet eine dreitägige Auftaktveranstaltung mit Performances, Konzerten, Gesprächen und Workshops in der Universitätsbibliothek sowie im Weimarer Stadtraum.

»Radiophonic Spaces« verwandelt die zwei Etagen der Universitätsbibliothek zu einem akustischen Parcours durch die Radiokunst der letzten 100 Jahre: Die Besucherinnen und Besucher können suchend einen Raum mit über 200 Radiostücken erkunden. Dafür werden sie ausgestattet mit Kopfhörern und speziell programmierten Smartphones. »Radiophonic Spaces« ist immersiv und individuell erlebbar: Die Gäste können bei einzelnen Radiostücken verweilen, zwischen aktuellen und historischen Perspektiven wechseln und so die thematisch kuratierten Werke für sich entdecken.

»Radiophonic Spaces« wurde an der Professur für Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt: Ein Team aus Forscherinnen und Forschern sowie Künstlerinnen und Künstlern hat unter der Leitung von Nathalie Singer den begehbaren Radioraum konzipiert, der von dem Künstler, Architekten und Musiker Cevdet Erek gestaltet wurde.

Die Auftaktveranstaltung »Radiophonic Places - Follow the Radio Wagon« eröffnet die Ausstellung am Wochenende vom 26. bis 28. Juli 2019 mit einem mobilen Radiostudio. Performances, Konzerte, Gespräche und Workshops rund um das Thema »100 Jahre Bauhaus 100 Jahre Radiophonie« finden öffentlich an wechselnden Orten im Weimarer Stadtraum statt und werden live auf bauhaus.fm und 106,6 MHz übertragen. 48 Stunden lang setzen sich Radiokünstlerinnen und -künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ehemalige und aktuelle Studierende mit Fragen nach dem politischen Potenzial von Hörkulturen, den Konsequenzen technischer Entwicklungen für die Radiokunst und mit alternativen Radioformaten auseinander.

Hintergrund:
»Radiophonic Spaces« ist ein Projekt der Professur Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar in Zusammenarbeit mit dem Museum Tinguely (Basel) und dem Haus der Kulturen der Welt (Berlin). Gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes, Schweizerischer Nationalfonds (SNF), Thüringer Staatskanzlei, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Fonds Bauhaus100 der Bauhaus-Universität Weimar, Filmund Medienstiftung NRW, Goethe-Institut sowie Hanna und Dieter Paulmann. Es ist aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt »Radiophonic Cultures - Environments and Archives in Hybrid Media Systems« hervorgegangen.

Radiophonic Spaces
Ein akustischer Parcours durch die Radiokunst

26. Juli bis 19. September 2019
Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar
Steubenstraße 6/8, 99423 Weimar

Eintritt kostenfrei

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9 bis 21 Uhr
Samstag: 10 bis 16 Uhr

Eröffnung
Freitag, 26. Juli 2019, 18 Uhr

Radiophonic Places - Follow the Radio Wagon
Auftaktveranstaltung zur Ausstellung

26. bis 28. Juli 2019
im Weimarer Stadtraum und bei bauhaus.fm

Ausstellungsbroschüre zur Ausstellung »Radiophonic Spaces«


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