"ProTalent": Universität dankt Förderern

WWU-Rektor    Johannes Wessels (3.v.r.) und Prorektorin    Regina Jucks (2.v.r.)

WWU-Rektor Johannes Wessels (3.v.r.) und Prorektorin Regina Jucks (2.v.r.) dankten den Förderern des ,,ProTalent’-Stipendiums in der Aula des Schlosses. © WWU - Thomas Mohn

Mit einer Feierstunde und einem Empfang hat sich die Leitung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) bei den diesjährigen Stipendiengebern bedankt - rund 320 Förderer und Stipendiaten des WWU-Stipendienprogramms "ProTalent" kamen dazu in der Schloss-Aula zusammen. „Durch Ihre Unterstützung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung an der WWU. ‚ProTalent’ eröffnet den Studierenden Freiräume, um eigene Gedanken und Ideen zu entwickeln und umzusetzen“, betonte Rektor Johannes Wessels, der sich bei den Förderern mit einem Zertifikat in Gold, Silber oder Bronze bedankte.

In diesem Jahr unterstützt die Universität Münster über ihr Programm "ProTalent" 237 leistungsstarke und sozial engagierte Studierende und damit so viele wie nie zuvor. Die Stabsstelle Universitätsförderung und die Fachbereiche haben dafür rund 853.200 Euro eingeworben. Die Hälfte dieses Betrags stammt von Unternehmen, Privatpersonen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden. Die andere Hälfte steuert der Bund im Rahmen des Deutschlandstipendiums bei.

Regina Jucks, Prorektorin für Studium und Lehre, hob hervor, dass die Studierenden auf vielfältige Weise von der Unterstützung profitieren. „Die Studierenden stehen in gutem Kontakt mit ihren Stipendiengebern. Sie lernen dadurch potentielle Arbeitgeber kennen und profitieren vom Erfahrungsschatz engagierter Privatpersonen“, unterstrich sie.

Von manchen Talenten der Studierenden konnten die Gäste sich gleich vor Ort überzeugen: Mit Julia von Allwörden-Eberling, Charlotte Borlinghaus und Cristian Ramirez trugen mehrere Stipendiaten aus der Musikhochschule zur musikalischen Gestaltung des Abends bei.

Einen Einblick in ein aktuelles Forschungsthema im Bereich der Popkultur gab Dr. Stephan Brössel vom Germanistischen Institut der WWU mit seinem Vortrag „Liebe! ästhetische Kommunikation und Anthropologie bei Helene Fischer“.

Nach der Zertifikatsverleihung nutzten die Stipendiengeber und die Stipendiaten beim Empfang im Foyer des Schlosses die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.