Präsidentin geht in Ruhestand

Ulrike Beisiegel    Foto: Christoph MIschke

Ulrike Beisiegel Foto: Christoph MIschke

(pug) Die Präsidentin der Universität Göttingen, Ulrike Beisiegel, wird Ende September 2019 in den Ruhestand gehen.



Ulrike Beisiegel erklärt dazu: ’Diese Entscheidung soll dem Präsidium, dem Senat und meinem vor kurzem gewählten Nachfolger schnellstmöglich die Gelegenheit geben, sich mit einem eigenen neuen Konzept für die Weiterentwicklung der Universität auf den Weg zu machen. Ich bin überzeugt, dass jetzt nach der Wahl meines Nachfolgers und der erfolgreichen Einarbeitung der hauptberuflichen Vizepräsidentin für Finanzen und Personal der richtige Zeitpunkt ist, die Leitung der Universität bis zum Amtsantritt des zukünftigen Präsidenten in die Hände der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten zu legen. Ich berücksichtige bei dieser Entscheidung auch die aktuellen Diskussionen in der Universität zu meiner Amtsführung.



Eines der wichtigen Ziele meiner Amtszeit war, die Universität für die Region zu öffnen und dabei den Wissenstransfer maßgeblich zu stärken. Dies habe ich vor allem mit zwei Projekten vorangetrieben: Zum einen mit dem SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC), für den wir und unsere Partner gerade vom Land eine Förderung für die zweite Phase erhalten haben. Zum anderen haben wir mit dem Forum Wissen eine national und international sichtbare neue Form des Wissenstransfers und der Interaktion mit der Gesellschaft auf den Weg gebracht. Ich wünsche meinem Nachfolger und der Universität viel Erfolg beim weiteren Umsetzen dieses in Deutschland einzigartigen, für die Sichtbarkeit der Universität relevanten und für die Region attraktiven Leuchtturmprojekts.



Ich habe die Universität Göttingen mit hohem Engagement und großer Freude geleitet und schaue auf eine bewegte und sehr interessante Zeit in Göttingen zurück. Mein Dank gilt allen, die mich während meiner Amtszeit unterstützt haben. Ich wünsche der Universität alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.’



Der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler dankt der Präsidentin ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft. ’Frau Beisiegel ist die erste Frau an der Spitze der 1737 gegründeten Universität. Sie hat sich durch ihren Einsatz für die Hochschule große Anerkennung weit über die Hochschule hinaus erworben. Die nun anstehende Planung zur Weiterentwicklung der Stiftungsuniversität und deren Umsetzung ist mit großen Herausforderungen verbunden. Ich wünsche dem designierten Präsidenten für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben viel Erfolg.’

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