Präsenz- statt Digital-Semester: Uni Münster legt Regeln und Abläufe fest: Wintersemester beginnt am 11. Oktober / Angebot an Studierende: Plakette als 2G-Nachweis

Das kommende Wintersemester wird an der WWU in Präsenz stattfinden. © WWU - Pete

Das kommende Wintersemester wird an der WWU in Präsenz stattfinden. © WWU - Peter Leßmann

Bereits im Sommer verschaffte die Leitung der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster ihren Angehörigen Klarheit in Hinblick auf das Wintersemester 2021/22 und gab damit vor allem den Studierenden frühzeitig Planungssicherheit: Das kommende Studienhalbjahr, dessen Vorlesungszeit am 11. Oktober beginnt, wird nach drei Online-Semestern erstmals wieder in Präsenz stattfinden. Damit dies bestmöglich gelingen wird, hat die WWU einige Regeln für die Vorlesungszeit aufgestellt und ein System entwickelt, das die Abläufe für alle Beteiligten möglichst einfach gestaltet und Sicherheit bietet. "Unser vorrangiges Ziel ist es, dass wir endlich wieder einen weitgehend regulären Lehrbetrieb bieten können und gleichzeitig den maximal möglichen Gesundheitsschutz gewährleisten. Wir alle freuen uns sehr auf ein hoffentlich normales Semester", betont WWU-Rektor Johannes Wessels.

Demnach ist der Zugang zu WWU-Gebäuden, in denen Lehrveranstaltungen stattfinden, nur denjenigen gestattet, die einen 3G-Nachweis (genesen, geimpft, aktuell getestet) vorlegen können. Das gilt für Studierende, Lehrende, Beschäftigte oder Externe gleichermaßen. Die Universität Münster bietet immunisierten Studierenden (geimpft, genesen) die Möglichkeit, ihren 2G-Status einfach und sicher mittels einer Plakette auf ihrem Studierendenausweis nachzuweisen. Diese Plaketten, die vom 4. bis 15. Oktober an 14 "Info-Points" ausgegeben werden, sind vorerst für die Monate Oktober und November gültig. Nicht immunisierte Studierende brauchen für die Veranstaltungen jeweils aktuelle negative Testnachweise (keine Selbsttests). Studierende ohne 3G-Nachweis können nicht an Lehrveranstaltungen teilnehmen, das gilt auch für Prüfungen. Ein externer Kooperationspartner ("studenta worx") und die Dozenten werden die Nachweise vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung an den Gebäudeeingängen beziehungsweise vor den Hörsälen kontrollieren.

Damit der Studienbetrieb so unbeschwert, sicher und normal wie möglich ablaufen kann, hat die Universität alle Lehrveranstaltungsräume und die Raumluft in den Räumen Überprüft. Rund 85 Prozent der knapp 500 Räume sind ohne Einschränkungen nutzbar. Um möglichst viele der anderen Räume ebenfalls nutzen zu können, hat die WWU dort die Personenzahl reduziert, Raumlüfter installiert und Seminarraum-Container aufgebaut. Da die aktuelle Coronaschutzverordnung keine Kontakt-Rückverfolgung vorsieht, empfiehlt das Rektorat, die Corona-Warn-App zu nutzen.

In allen Gebäuden und Lehrveranstaltungen der Universität Münster gilt ferner weiterhin die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Sofern es möglich ist, den Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten, dürfen Studierende und Dozenten die Masken für die Dauer der Veranstaltung abnehmen.

Für Studierende, die noch kein Impfangebot erhalten haben oder annehmen konnten, bietet die WWU gemeinsam mit der Stadt Münster, der Fachhochschule sowie der Kunstakademie weitere Impftermine an. Unter https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.shtml finden sich alle Informationen zu den Impfangeboten.

This site uses cookies and analysis tools to improve the usability of the site. More information. |