Physik und Biologie am Sonnabendvormittag

Nr. 134 - 08.11.2018

Saturday Morning Science für Schülerinnen, Schüler und alle anderen Interessierten

(pug) Was haben Nervensysteme von Insekten und Menschen gemeinsam? Was sagen versteinerte Sporen über das Klima der Vergangenheit aus? Einen Einblick in die aktuelle Forschung bietet die Reihe Saturday Morning Science an der Universität Göttingen. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie an alle anderen Interessierten. An zwei Sonnabenden im November stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Fakultät für Physik und der Fakultät für Biologie und Psychologie aktuelle Fragen ihres Fachgebiets vor. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Studierende zum Studium zu befragen.

Am Sonnabend, 10. November 2018, spricht die Röntgenphysikerin Simone Techert über ein Filmstudio am Forschungszentrum DESY, in dem Filme auf molekularer Ebene gedreht werden. Anschließend erklärt die Pollenforscherin Dr. Lyudmila Shumilovskikh, wie man aus versteinerten Pollen und Sporen das Klima und die Vegetation der Vergangenheit erschließen kann. Am Sonnabend, 17. November 2018, erklärt der Neurobiologe Ralf Heinrich, wie Nervensysteme von Insekten die Informationen aus den Sinnesorganen verarbeiten und das Verhalten steuern. Danach erläutert der Teilchenphysiker Steffen Schumann die Grundlagen moderner Teilchenbeschleunigerexperimente und stellt das Standardmodell der Teilchenphysik vor.

Beide Doppelveranstaltungen finden im Hörsaal 2 der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, statt und beginnen jeweils um 10 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Saturday Morning Science ist ein Gemeinschaftsprojekt von Göttinger Studierenden der studentischen Gruppe der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (jDPG) und der Fachgruppe Biologie der Universität Göttingen. Die Vortragsreihe wird von der Göttinger Fakultät für Physik unterstützt. Informationen zum Programm sind im Internet unter www.goettingen.jdpg.de/samosci  zu finden.