Öffentliche Tagung zur Biodiversität in Wäldern

Buchenwald im Wildnisgebiet der Egge Vorberge. © Michael Elmer

Buchenwald im Wildnisgebiet der Egge Vorberge. © Michael Elmer

Am 5. November laden die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster, die NABU-Naturschutzstation Münsterland und der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen zu einer Fachtagung des gemeinschaftlichen Projektes "Biodiversität und Kohlenstoffspeicherung in Wäldern unterschiedlicher Nutzungsintensität" (BiCO2) ein. Bei der Veranstaltung referieren Expertinnen und Experten über die Zusammenhänge zwischen forstlicher Nutzung, biologischer Vielfalt und Kohlenstoffspeicherung in Wäldern. Die Veranstaltung findet von 14 bis 18 Uhr im Institut für Landschaftsökologie (GEO I Gebäude, Heisenbergstraße 2) statt, Interessierte sind willkommen. Es gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Auch eine digitale Teilnahme ist möglich. Um teilzunehmen, ist eine Anmeldung per E-Mail unter bico2@nabu-station.de erforderlich.

Zum Hintergrund

In mitteleuropäischen Wäldern sind bedeutende Mengen an Kohlenstoff gespeichert. Der "Klimaschutzplan 2050" der deutschen Bundesregierung misst den Wäldern und Waldböden eine große Bedeutung bei, da sie Kohlenstoff auch langfristig binden können. Darüber hinaus sind die Wälder und ihre Böden wichtig für die biologische Vielfalt, die wiederum die Anpassungsfähigkeit und Stabilität des Ökosystems Wald stärkt. Die Experten, die am Projekt BiCO2 beteiligt sind, betrachten die wesentlichen Waldtypen in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden sowohl oberirdische Aspekte als auch die Entwicklung im Boden unter die Lupe genommen. Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Förderung von Kohlenstoffspeicherung und Biodiversität für die forstliche Praxis.

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