Neueste Ergebnisse von Grabungen in Jerusalem

Die Grabung in Jerusalem  
                 der evangelischen Theologen der Univ

Die Grabung in Jerusalem der evangelischen Theologen der Universität Bonn erfolgt am Ostabhang des Südosthügels. © Foto: Simon Manderla

Forscher zeichnen ein Gesamtbild der Entwicklung der Stadt. Einladung zum Symposium an der Uni Bonn



Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn führt zusammen mit der Tel-Aviv University ein interdisziplinäres Symposium zu Jerusalem aus archäologischer, historischer und theologischer Perspektive durch. Dabei soll mithilfe der neuesten Ausgrabungsergebnisse ein Gesamtbild der Entwicklung der Stadt gezeichnet werden. Die Veranstaltung findet von Mittwoch bis Freitag, 26. bis 28. Juni 2019 statt. Journalisten sind herzlich dazu eingeladen! Ein öffentlicher Abendvortrag für alle Interessierten beginnt am Mittwoch, 26. Juni, um 19 Uhr im Festsaal des Universitätshauptgebäudes.


Seit 2016 graben Studierende der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn unter der Leitung von Axel Graupner in Jerusalem. Ziel ist es, die Ausgrabungsergebnisse zu einem neuen Gesamtbild der Geschichte dieser für drei Weltreligionen bedeutsamen Stadt zusammenzufügen.

,,Die gesamte Fachwelt hat seit Beginn der Palästina-Archäologie im 19.Jahrhundert geglaubt, dass das Terrassierungssystem im Jerusalemer Hinterland bereits zu Zeiten der Könige David und Salomo entstanden ist", berichtet Graupner. ,,Neueste Untersuchungen mit Hilfe der Aluminium-Beryllium-Methode haben aber ergeben, dass die bislang untersuchten Terrassen erst osmanisch sind."

Forscher aus Deutschland, Israel, Tschechien und Polen decken bei dem Symposium den Zeitraum von der Mittleren Bronzezeit bis zur Neugründung der Stadt als Aelia Capitolina durch Kaiser Hadrian aus interdisziplinärer Perspektive ab.

Programm: www.etf.uni-bonn.de/­de/aktuelles/dokumente/Flyer_Jerusalem_Symposium_2019.pdf


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