Neue Juniorprofessorin erforscht ,,Sozial-ökologische Systeme"

Juniorprofessorin  Elisabeth Berger wird zu ’Sozial-ökologischen’ Sy

Juniorprofessorin Elisabeth Berger wird zu ’Sozial-ökologischen’ Systemen forschen und den fächerübergreifenden Ansatz stärken. Hier bei der Freilandforschung am Oued (Fluss) Melleh in der Nähe von Ouarzazate, Marokko. Foto: privat

Dr. Elisabeth Berger ist die neue Juniorprofessorin im Fachbereich 7: Naturund Umweltwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Ihr Forschungsgebiet sind ,,Sozial-ökologische Systeme". Berger wird aber auch in der Lehre tätig sein, vor allem im Studiengang Umweltwissenschaften.

Die Juniorprofessur ist an das Projekt SALIDRAAjuj - Salz im System gekoppelt, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird und in Kooperation mit der Universität Cadi Ayyad in Marrakesh durchgeführt wird. Bei diesem Projekt werden gezielt interdisziplinär zusammengesetzte Nachwuchsgruppen in der Sozial-ökologischen Forschung gefördert. Denn laut BMBF brauche die Nachhaltigkeitsforschung gut qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs, der in der Lage sei, zu Lösungen von komplexen gesellschaftlichen Problemen wie dem Klimawandel, Biodiversitätsverlust oder Konflikten zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltschutz beizutragen. Die Forschungsschwerpunkte von Elisabeth Berger werden dementsprechend im nachhaltigen Gewässermanagement zum Schutz von Biodiversität und Ökosystemleistungen an einem Fallbeispiel im südlichen Marokko sowie fächerübergreifenden Forschungsmethoden liegen.

2010 schloss Berger ihr Bachelorstudium an der University of Plymouth in England in ,,Meeresbiologie", 2013 ihr Masterstudium an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in ,,Umweltwissenschaften" ab. Ihre Promotion legte sie in der Sektion Flussökosystemmanagement am Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität ab.

An der Universität in Landau ist Elisabeth Berger indes kein Neuling: Bis zu ihrer Berufung zur Juniorprofessorin war sie hier von Mai 2017 bis März 2019 Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Quantitative Landschaftsökologie im Fachbereich 7: Naturund Umweltwissenschaften.

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