Neue Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eröffnet

Gutenberg Graduate School of the Humanities and Social Sciences bietet integrierte und bedürfnisorientierte Promotionsförderung

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat eine neue Graduiertenschule für Doktorandinnen und Doktoranden der Geistesund Sozialwissenschaften eröffnet. Mit der Gutenberg Graduate School of the Humanities and Social Sciences (GSHS) bietet die JGU erstmals ein integriertes und bedürfnisorientiertes Programm zur Promotionsförderung in eben diesen Disziplinen an. ,,Unsere Universität baut mit der neuen Graduiertenschule ihr Angebot im Bereich der Nachwuchsförderung weiter aus und ergänzt bereits bestehende Graduiertenangebote insbesondere der Naturund Lebenswissenschaften", betont Stefan Müller-Stach, JGU-Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. "Dabei bietet die JGU ein außergewöhnlich breites Spektrum teils sehr forschungsstarker geistesund sozialwissenschaftlicher Fächer und entsprechend breitgefächerte Promotionsmöglichkeiten. Mit der neuen Graduiertenschule steigern wir deren Qualität, Attraktivität und Sichtbarkeit."

Die Gutenberg Graduate School of the Humanities and Social Sciences richtet ihren Blick speziell auf die Bedürfnisse junger Geistesund Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler: "Während Promovierende in den Naturund Lebenswissenschaften oft eng in die Arbeitsgruppe ihrer Professorin oder ihres Professors eingebunden sind, arbeiten unsere Doktorandinnen und Doktoranden in den Geistesund Sozialwissenschaften häufig einen Großteil der Zeit für sich. Viele wünschen sich mehr Austausch mit anderen Doktorandinnen und Doktoranden - auch über Themenund Fächergrenzen hinweg", erklärt die Direktorin der GSHS, Alexandra Schneider. "Entsprechend ist hier der Bedarf an einem bedürfnisorientierten und integrierten Programm besonders groß."

Beratung, Weiterbildung, Netzwerken

Genau in diesen Punkten setzt das Angebot der Graduiertenschule an, das sich an rund ein Drittel aller Promovierenden der JGU richtet. "Die GSHS wartet mit einem umfassenden Angebot aus einer Hand auf: Die Geschäftsstelle berät in promotionsbezogenen Fragen und auf unserer Homepage informieren wir über Weiterbildungsmöglichkeiten, die teils wir selbst, teils unsere Kooperationspartner auf dem Campus, mit denen wir uns eng abstimmen, organisieren", erläutert die Geschäftsführerin der GSHS, Dr. Jeanne Ruffing. Workshops ermöglichen den Promovierenden eine fachübergreifende Vernetzung sowie den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen, die nicht nur bei der optimalen Erstellung einer Doktorarbeit, sondern auch beim anschließenden Berufseinstieg helfen. Ein besonderes Anliegen der GSHS ist zudem die optimale Gestaltung der Promotionseingangsphase mit Qualifizierungsund Stipendienangeboten - für einen guten Start in die Promotion.

Im Jahr 2019 waren in den von der GSHS hauptsächlich angesprochenen Fächern und Fachbereichen insgesamt mehr als 1.250 Promovierende registriert, mehr als 150 Promotionsverfahren wurden erfolgreich beendet.

Die Mitgliedschaft in der GSHS ist für Doktorandinnen und Doktoranden freiwillig, kostenfrei und nicht mit Verpflichtungen verbunden. Gefördert wird die GSHS aus Mitteln der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz.


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