N- und Berufsberatung für das 21.Jahrhundert

Im Rahmen eines Hochschulwettbewerbs ist ein Projekt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts Futur der Freien Universität Berlin ausgezeichnet worden. Das prämierte Projekt ,,Die Zukunftsbauer" ist ein Konzept zur Studienund Berufsberatung an Schulen über Berufe der Zukunft. Dafür entworfene Unterrichtsmaterialien wurden in einem Pilotprojekt an einer Berliner Sekundarschule getestet. Die Jury des Hochschulwettbewerbs lobte die Umsetzung des interaktiven Unterrichtskonzepts. Zudem sei es dem Projektteam gelungen, zahlreiche Kooperationen aufzubauen und seine Idee auf Messen und Tagungen zu verbreiten. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Organisation Wissenschaft im Dialog (WiD) anlässlich des Wissenschaftsjahres 2018 ,,Arbeitswelten der Zukunft".

Ziel des Projekts ,,Die Zukunftsbauer" ist es, jungen Menschen wissenschaftliches Zukunftsdenken nahezubringen. In dem Pilotprojekt wurden Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse mit Kernbegriffen der Zukunftsforschung vertraut gemacht, und sie erstellten Konzepte zu ihrer Rolle in den Arbeitswelten der Zukunft. Teil des Pilotprojekts war zudem eine ,,Jobmesse der Zukunft", auf der die Schülerinnen und Schüler von ihnen konzipierte neue Berufsbilder präsentierten.

In einer ersten Runde des Hochschulwettbewerbs im April 2018 wurde die Projektidee der ,,Zukunftsbauer" mit einem Preisgeld von 10.000 Euro prämiert, das zur Umsetzung diente. Im September 2018 erhielt das Projekt zudem ein ,,Berliner Startup Stipendium". Mit dem Stipendium fördern die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Charité - Universitätsmedizin Berlin gemeinsam Gründerinnen und Gründer, die innovative oder technologiebasierte Geschäftsideen umsetzen wollen. Finanziert wird das Programm aus Mitteln der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie des Europäischen Sozialfonds. An der Freien Universität wird die Verleihung des ,,Berliner Startup Stipendium" von der Gründungsförderung Profund Innovation koordiniert.

Mit dem Hochschulwettbewerb ruft WiD junge Forschende zum direkten Dialog mit der Öffentlichkeit auf. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.