Liebesbriefe auf dem Jesuitenplatz

Auf dem Jesuitenplatz erfuhren Bürger nicht nur Neues aus der Liebesbriefforschu

Auf dem Jesuitenplatz erfuhren Bürger nicht nur Neues aus der Liebesbriefforschung, sondern spendeten auch Liebesbriefe an die Wissenschaft. Eva Lia Wyss (5. v.l.) und Andrea Rapp (7. v.l.) im Gespräch mit Interessierten. Bild: UKL

Die zweite Informations-Veranstaltung des Verbundprojekts Gruß & Kuss - Briefe digital. Bürgerinnen und Bürger erhalten Liebesbriefe auf dem Jesuitenplatz in Koblenz war ein großer Erfolg. Das Projektteam rund um die Professorinnen Dr. Eva L. Wyss von der Universität Koblenz-Landau und Andrea Rapp von der Technischen Universität Darmstadt empfing zahlreiche interessierte Koblenzerinnen und Koblenzer am Informations-Stand rund um das Citizen-Science-Projekt, in dem Bürgerinnen und Bürger Wissenschaft hautnah erleben können.

Die Projektleiterinnen hielten einen Vortrag über die Liebesbriefforschung, erläuterten die Besonderheiten dieser alltagskulturellen Quelle und deren Bedeutung für die Erforschung und Bewahrung für Gesellschaft und Wissenschaft. Sie lasen zudem aus ausgewählten Liebesbriefen vor und führten im Anschluss gemeinsam mit dem Projektteam angeregte Gespräche mit Teilnehmenden der Veranstaltung, die von ihren eigenen Erfahrungen zum Thema Liebesbriefe berichteten.

Das bunt durchmischte Publikum hatte die Möglichkeit, selbst einen Blick in ausgewählte Liebesbriefe zu werfen, sich über das Projekt Gruß und Kuss und das Liebesbriefarchiv zu informieren und auf einer Graffiti-Wand Liebesbotschaften zu hinterlassen. Regen Anklang unter den Bürgerinnen und Bürger fanden die Postkarten und Buttons, die mit den schönsten und kuriosesten Kosenamen aus der Sammlung des Liebesbriefarchivs, zum Beispiel Zwuckelstorch, Innigstgeliebteste, Orangenblüte oder Knuffelbär bedruckt waren.

Besonders erfreulich für das Projektteam waren die persönlich Überreichten Liebesbriefe, die von Bürgerinnen und Bürgern für das Liebesbriefarchiv und die Forschung gespendet wurden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich weiterhin für das Projekt via E-Mail an liebesbriefarchiv@uni-koblenz.de oder postalisch an Eva L. Wyss, Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, Liebesbriefarchiv, Universitätsstr. 1 in 56070 Koblenz anmelden.


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