Lebenszeichen: Social Distancing bringt viel Zeit zum Lernen

Lebenszeichen:   Arqam Al-Zubaidi ist 2016 nach Deutschland gekommen. Foto: priv

Lebenszeichen: Arqam Al-Zubaidi ist 2016 nach Deutschland gekommen. Foto: privat

Viele Bonner Studierende befinden sich derzeit im Rahmen von Austauschund Stipendienprogrammen im Ausland oder mussten dieses aufgrund des Coro rus unterbrechen, frühzeitig beenden oder konnten es gar nicht erst antreten. Im Rahmen der Serie ,,Lebenszeichen - Wir bleiben im Gespräch!" kommen insbesondere diejenigen zu Wort, die unmittelbar von den Auswirkungen des Coro rus betroffen sind. Unsere "Outgoings" und "Incomings" berichten uns von ihrem Alltag im In- und Ausland und wie sie mit der jetzigen Situation umgehen. Sie geben für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen wertvolle Tipps gegen die Langeweile und Empfehlungen für alle, die ebenfalls irgendwo "gestrandet" sind.

Arqam Al-Zubaidi ist 2016 mit seiner Familie von Syrien nach Deutschland gekommen. Im kommenden Wintersemester möchte er an der Uni Bonn Politikwissenschaften studieren.

Die Fragen stellte Dr. Sarah Monreal aus dem Dezernat Internationales.

Dezernat Internationales: Herr Al-Zubaidi, seit wann und aus welchem Grund sind Sie nach Bonn gekommen?

Arqam Al-Zubaidi: Meine Familie und ich sind im Jahr 2016 von Syrien nach Deutschland gekommen, da wir unsere Heimat aufgrund des Krieges verlassen mussten.

Sie nehmen derzeit an einem Refresherkurs für Deutsch als Fremdsprache teil, um ab dem Wintersemester an der Uni Bonn Politikwissenschaften zu studieren. Was denken Sie über das derzeitige digitale Unterrichtsmodell und können Sie sich vorstellen, Ihr Studium im Herbst unter Umständen ebenfalls digital zu starten?

Ich finde den digitalen Unterricht super. Ich wohne derzeit noch nicht in Bonn und spare mir somit vor allem viel Zeit, da ich nicht immer pendeln muss. Daher kann ich es mir auch gut vorstellen, im Wintersemester an virtuellen Veranstaltungen teilzunehmen.

Konnten Sie aus den Zeiten des distancing auch etwas Positives für sich mitnehmen?

Ich habe momentan sehr viel Zeit zum Lernen, Lesen und Malen. Plötzlich so viel Zeit für sich selbst und die Dinge zu haben, die mir wichtig sind, war für mich ein positiver Nebeneffekt der Corona Krise.

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