Kunstwerk auf dem Weg ins Weltall gibt sein Debut in Deutschland

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African-artists-ASAP

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Bedeutendes Werk afrikanischer Künstler ziert Trägerrakete eines Wettersatelliten auf dem Weg ins Weltall

Ein einzigartiges Werk zeitgenössischer afrikanischer Kunst, das später im Jahr eine Rakete mit einem Wettersatelliten an Bord auf dem Weg in den Weltraum zieren soll, wurde heute in Darmstadt enthüllt.

Warum Darmstadt? Warum afrikanische Kunst? Und warum geht die Reise in den Weltraum?

,,Diese großartige Geschichte hat ihre Wurzeln in der internationalen Kooperation", erläuterte heute Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT, in der Zentrale der Organisation in Darmstadt.

,,Unsere meteorologischen Satelliten im geostationären Orbit 36.000 km über der Erdoberfläche blicken fortlaufend auf Europa und Afrika", so Evans. ,,Seit vielen Jahren Übermittelt EUMETSAT die Daten dieser Satelliten an Wetterund Klimaexperten in Afrika.

Im November startet der erste Vertreter der neuen Generation dieser Satelliten, Meteosat Third Generation, ins Weltall.

Mit Meteosat Third Generation gewinnen wir einen deutlichen Fortschritt bei den Wetterund Klimadaten, die der Satellit zurück auf die Erde sendet. Wie könnte man die Tragweite dessen, was dies für Afrika und Europa bedeutet, besser feiern, als mit einem afrikanischen Kunstwerk auf einer europäischen Rakete, die einen europäischen Satelliten trägt, der uns allen zugutekommt?"


Das African Space Art Project (ASAP) wurde gemeinsam mit der französischen Nicht-Regierungsorganisation African Artists for Development von EUMETSAT und Arianespace ins Leben gerufen, die eine Replik des Kunstwerks auf der Trägerrakete aufbringen werden.

Nach einem sorgfältigen Auswahlprozess fiel die Entscheidung auf zwei Künstler und eine Künstlerin: Géraldine Tobé und Michel Ekeba aus der Demokratischen Republik sowie Jean David Nkot aus Kamerun. Diese drei wurden gebeten, das Kunstwerk gemeinsam zu erstellen.

,,Es passt auch sehr gut, dass drei Kunstschaffende gemeinsam dieses beeindruckende Werk für ein Projekt erstellt haben, bei dem es insbesondere darum geht, globale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen", stellt Paul Evans fest.

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