Kosmos-Lesung: Humboldts revolutionärer Blick auf die Erde - eine Chance für das Anthropozän

Der Klimaforscher Wolfgang Lucht spricht über die Chancen von Humboldts Ansatz für die heutige Nachhaltigkeitsforschung

Alexander von Humboldt war ein revolutionärer Vordenker, der die Erde und ihre Landschaften als Systeme miteinander wechselwirkender Komponenten in Raum und Zeit sah. Eine solche Betrachtungsweise ist mehr denn je notwendig, um die anstehenden Transformationen zu Nachhaltigkeit zu leisten. In der Kosmos-Lesung ,,Humboldts revolutionärer Blick auf die Erde - eine Chance für das Anthropozän" spricht der Klimaforscher Wolfgang Lucht, Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) und Humboldt-Universität zu Berlin (HU), am Donnerstag, 25. April 2019 darüber, wie Humboldts Blick auf die Erde ein wegweisendes ,,Humboldtsches Programm für das Anthropozän" liefert.

In seinen Kosmos-Lesungen in der heutigen Humboldt-Universität und im heutigen Gorki-Theater spannte Alexander von Humboldt 1827/1828 einen Bogen um die ganze Welt und über fast alle Disziplinen der Wissenschaft. Er betrachtete die Welt aus einer globalen Perspektive, in der natürliche und kulturelle Gegebenheiten miteinander verknüpft sind und in gegenseitiger Abhängigkeit stehen. In zehn Kosmos-Lesungen greifen 2019 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedene Themen aus der Lesungsreihe Humboldts auf und behandeln diese aus aktueller Sicht. Die Ringvorlesung der HU wurde am 6. April 2019 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Sie ist Teil der Feierlichkeiten der HU zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts.

Termin

Mit Wolfgang Lucht
Potsdam Institute for Climate Impact Research
und Humboldt-Universität zu Berlin

Donnerstag, 25. April 2019 , 19 Uhr

Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Der Eintritt ist frei


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