Kooperationsvertrag zur IT der künftigen Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz geschlossen

Stefan Wehner (links), Vizepräsident für Koblenz der Universität Koblenz-Landau,

Stefan Wehner (links), Vizepräsident für Koblenz der Universität Koblenz-Landau, und Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz, unterzeichnen den IT-Kooperationsvertrag. Bild: Hochschule Koblenz/Christiane Gandner

Einen Kooperationsvertrag zur Koordination ihrer Aufgaben in den Bereichen IT, IT-Governance, IT-Sicherheit und Digitalisierung ab dem 1. Januar 2023 haben die Universität in Koblenz und die Hochschule Koblenz nun geschlossen.

Im Gemeinsamen Hochschulrechenzentrum Koblenz (GHRKo) arbeiten beide Institutionen seit mehr als 40 Jahren konstruktiv zusammen. Nachdem das GHRKo im Zuge der Verselbständigung der Universität Koblenz zum 31. Dezember 2022 aufgelöst wird, soll die erfolgreiche Kooperation der IT-Einheiten dennoch weiter bestehen.

Der Betrieb und die Entwicklung der ab 1. Januar 2023 selbstständigen Rechenzentren der Hochschule und der Universität sowie der strategische Austausch zu Themen in den Bereichen werden klar aufgeteilt: An der Universität Koblenz wird die für IT zuständige Betriebseinheit die entsprechenden Funktionen wahrnehmen. An der Hochschule Koblenz Übernimmt das Rechenzentrum an den Standorten Koblenz und Remagen diese Aufgaben. Beide Vertragsparteien prüfen zudem, ob die bislang bewährte Open-Source-Strategie weiterhin verfolgt und diese künftig gemeinsam ausgebaut werden soll.

,,Der Hochschulstandort Koblenz hat in den letzten Jahren enorm davon profitiert, dass die Hochschule und die Universität in verschiedenen Bereichen in Lehre, Forschung und Verwaltung zusammenarbeiten. Wir möchten unsere Kooperation mit der neu zu gründenden Universität Koblenz nicht nur fortführen, sondern auch noch intensivieren", betont Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Koblenz.

,,Die konstruktive Kooperation mit der Hochschule Koblenz werden wir auch im Bereich IT weiter optimieren. Dass die künftige Universität Koblenz erstmalig über eine eigene IT-Einheit verfügen wird, ist auch hierfür ein großer Fortschritt, der der Kooperation nur zugutekommen kann", erklärt Stefan Wehner, Vizepräsident für Koblenz der Universität Koblenz-Landau.

Für die Koordination der Zusammenarbeit wird ein Gemeinsamer Ausschuss gebildet. Dieser Ausschuss trifft die für die Kooperation notwendigen Grundsatzentscheidungen und wirkt bei der inhaltlichen Planung sowie der weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit mit. Die Vertragsparteien tauschen sich im Gemeinsamen Ausschuss auch über allgemeinere Themen der Digitalisierung und IT-Governance aus, damit die IT strategisch und planvoll eingesetzt wird und so die Ziele dieser Vereinbarung optimal und nachhaltig unterstützt werden.

Das Gremium wird jeweils aus der Präsidentin oder dem Präsidenten sowie der Kanzlerin oder dem Kanzler der Hochschule und der Universität sowie je einer Leiterin oder einem Leiter der beiden Einheiten bestehen.



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