Kooperation zwischen Universitäten und Städten im Rahmen von EUniWell vereinbart

Leitende Städtevertreter:innen sichern bei Online-Treffen mit European University for Well-being (EUniWell) Zusammenarbeit zu / Partner aus Forschung und Politik wollen zum Well-being der Bewohner:innen städtischer Räume beitragen

Im Rahmen des ersten ,,EUniWell Mayors’ Meeting" sind am 6. September leitende Vertreter:innen aus den Campusstädten (Köln, Birmingham, Budapest, Florenz, Leiden, Kalmar, Växjö, Nantes) der sieben Universitäten zusammengekommen, die gemeinsam die European University for Well-Being (EUniWell) bilden. Die Universitätsallianz EUniWell wird von der Universität zu Köln geleitet und koordiniert. Das Zusammentreffen bot Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zur Information über die Allianz und zur Entwicklung erster Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit. Well-being ist als Hauptziel der Europäischen Union ein multidimensionales Konzept. Es reicht von der individuellen Lebensqualität bis hin zu sozialem Zusammenhalt und ökologischem Gleichgewicht.

Beatrix Busse, Chief Development Officer von EUniWell und Prorektorin für Lehre und Studium an der Universität zu Köln, kommentierte: ,,Unsere Städte werden zunehmend smarter, während unsere Welt von fortschreitender Polarisierung, Populismus und Fehlinformationen geprägt ist, die zu verschiedensten Formen der sozialen Ungleichheit führen. Wir wollen mit unseren Städten zusammenarbeiten, um eine dauerhafte Kooperation zu Well-being-Fragen zu schaffen."

Im Rahmen des Online-Treffens legten die Städtevertreter:innen die Herausforderungen für das Well-being ihrer Bürgerinnen und Bürger dar und präsentierten Vorschläge, wie die Lokalregierungen wirksam im Rahmen der paneuropäischen Initiative zusammenarbeiten könnten, um Bildung und Kompetenzentwicklung zum Nutzen der Bevölkerung in den sieben Städten und darüber hinaus zu fördern. Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte dazu: ,,Köln wird seine Bürgerinnen und Bürger verstärkt über EUniWell informieren und sich aktiv am Transfer von Ergebnissen und Know-how zwischen den Projektpartnern beteiligen."

Im Dialog mit führenden EUniWell-Vertreter:innen einigte sich die Gruppe auf die Entwicklung flexibler Lösungsansätze und den Austausch von Best-Practice-Beispielen zu sozialen Themen wie Wohnen und Ökokapital. Die anwesenden Entscheidungsträger:innen der European University for Well-being und der EUniWell-Städte vereinbarten ebenfalls, gemeinsam an einigen der dringlichsten Fragen zum Well-being in städtischen Räumen, wie beispielsweise den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Klimawandels, zu arbeiten und ein konkretes Projekt zu entwickeln.

Die European University for Well-Being vereint Universitäten aus sieben europäischen Ländern mit mehr als 100 assoziierten Partnern aus dem Gesundheits-, Bildungsund Unternehmenssektor der Regionen. Ziel von EUniWell ist es unter anderem, durch Forschung, Lehre und Transfer Well-being zu analysieren und neue Erkenntnisse zu generieren. So soll zum Beispiel die Lebensqualität der europäischen Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessert werden.

Beatrix Busse
Prorektorin für Lehre und Studium der Universität zu Köln
beatrix.busse uni-koeln.de


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