Jürgen Scheffran wird Mitglied der Fachkommission ,,Fluchtursachen" der Bundesregierung

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Foto: UHH/CEN/Ausserhofer Scheffran forscht an der Universität Hamburg zu gesellschaftlichen Konflikten, die durch den Klimawandel ausgelöst oder verstärkt werden.

Jürgen Scheffran, Professor für Integrative Geographie und Leiter der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit (CLISEC) am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg, ist in die Fachkommission ,,Fluchtursachen" der Bundesregierung berufen worden.

Die Aufgabe der insgesamt 24 Mitglieder der Kommission wird es sein, bis Ende 2020 die wesentlichen Ursachen von Flucht und irregulärer Migration zu definieren. Zudem werden sie Vorschläge für eine Minderung der Fluchtursachen erarbeiten.

Der Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen soll die Bundesregierung unter anderem bei der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und mit internationalen Organisationen unterstützen.

Prof. Scheffran forscht an der Universität Hamburg seit 2009 zu gesellschaftlichen Konflikten, die durch den Klimawandel ausgelöst oder verstärkt werden, zum Beispiel durch knappe Ressourcen, die Verteuerung von Energie und Lebensmitteln oder den Verlust von fruchtbarem Land durch Dürren, Stürme und Überschwemmungen. ,,Es ist zu erwarten, dass zukünftig die Konfliktrisiken und Fluchtursachen durch den Klimawandel deutlich zunehmen könnten", so Prof. Scheffran.

Berufen wurde das Gremium in enger Abstimmung zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.


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