JGU-Präsident begrüßt Planungssicherheit für Studium und Lehre in den kommenden sechs Jahren

Zielvereinbarung für Umsetzung des "Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken" zwischen Universität und Wissenschaftsministerium unterzeichnet

Rund 140 Millionen Euro jährlich stellen das Land Rheinland-Pfalz und der Bund im Rahmen des "Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken" den Hochschulen des Landes in den kommenden drei Jahren zur Verfügung, ab 2024 Jahren können die jetzt verstetigten Mittel sogar noch steigen. Mit der heutigen Unterzeichnung der Zielvereinbarung zwischen dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als größter Hochschule und einziger Volluniversität in Rheinland-Pfalz ist nun eine nächste wichtige Weichenstellung erfolgt. "Wir begrüßen es sehr, dass wir mit der nun unterzeichneten Zielvereinbarung verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit in der Finanzierung von Studium und Lehre für die kommenden sechs Jahre erhalten", so JGU-Präsident Georg Krausch.

Die JGU erhält mittelfristig mehr als 19 Millionen Euro pro Jahr. "Dieser Betrag entspricht in etwa den Leistungen unserer Universität, mit denen sie entsprechend der Logik der Bund-Länder-Vereinbarung an der Einwerbung der Bundesmittel für das Land Rheinland-Pfalz beiträgt", erklärt Krausch. "Damit ist die JGU in der Lage, dauerhaft rund 150 Stellen weiter zu finanzieren, mit denen die Qualität und Quantität in Studium und Lehre weiterhin auf hohem Niveau gesichert werden kann. Inhaltlich wollen wir - auch im Verbund mit anderen rheinland-pfälzischen Hochschulen - die Digitalisierung in Studium und Lehre vorantreiben und die Informatik ausbauen."

"Mit der Unterzeichnung der Zielvereinbarungen setzen wir eine der wichtigsten wissenschaftspolitischen Maßnahmen der letzten Jahrzehnte um", ergänzt Wissenschaftsminister Konrad Wolf und betont: "Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist eine hochattraktive Volluniversität mit internationaler Strahlkraft. Ihre besondere Stärke in Studium und Lehre ist mehrfach ausgezeichnet worden. Mit der Hochschulinitiative und der Zielvereinbarung können wir diese Leistungen sichern und weitere Impulse ermöglichen. Auch geben wir mit der Vereinbarung bis 2026 der Universität eine verlässliche Perspektive, die eine gute Grundlage für weitere Entwicklungen darstellt."


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