Internationale Tagung zur Katalyseforschung in Aachen



1.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren die Zukunft von Energie und Chemie

Vom 18. bis 23. August 2019 findet der „14th European Congress on Catalysis" in Aachen statt. Tagungsleiter Professor Walter Leitner, Inhaber des RWTH-Lehrstuhls für Technische Chemie und Petrolchemie und Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, erwartet hierzu 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 51 Ländern. Unter dem Motto „Catalysis without Borders" diskutieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Fortschritte zur Katalyseforschung und deren industrielle Umsetzung im Eurogress, Monheimsallee 48 in Aachen.

„Katalyseforschung ist unverzichtbar für eine nachhaltige Zukunft: Katalytische Technologien decken ein enormes Anwendungsspektrum ab und sind der Schlüssel zu den wichtigsten globalen Herausforderungen. Von der Brennstoffzelle bis zur Produktion medizinischer Wirkstoffe, von der CO2-Reduktion bis zur Synthese von Düngemitteln, von alternativen Rohstoffen bis zur Emissionskontrolle, von Raffinerietechnologien bis zur Wasserstoffwirtschaft. Nur durch den Einsatz von Katalysatoren sind hier Lösungen möglich", so Leitner.

Neben Vorträgen, Postern und Ausstellungen zu aktuellen Forschungsergebnissen und deren industrielle Umsetzung werden auch übergreifende Aspekte wie die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens, die Möglichkeiten für Start-Up-Unternehmen und die Neugestaltung des Energiesystems thematisiert. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ebenfalls ein Schwerpunkt und so steht die Einrichtung eines „Young European Catalysis"-Networks auf dem Programm.

Im Rahmen der Konferenz wird Professorin Regina Palkovits, Inhaberin des RWTH-Lehrstuhls für Heterogene Katalyse und Technische Chemie und Mitausrichterin der Tagung, mit dem „EFCATS Young Reseacher Award" ausgezeichnet. Die European Federation of Catalysis Societies, kurz EFCATS, würdigen ihre Beiträge zur katalytischen Nutzung nachhaltiger Kohlenstoffquellen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.


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