Internationale Forschung in der Chemie

Fakultät der Universität Göttingen hat fünf Alexander von Humboldt-Stipendiaten zu Gast

(pug) Die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen hat derzeit fünf neue Alexander von Humboldt-Stipendiaten zu Gast. Die Chemiker Dr. David Aradilla aus Spanien, Eufranio N. da Silva Junior aus Brasilien, Dr. Jun Li aus China sowie Dr. Sandeep Kumar Gupta und Ramesh C. Samanta, beide aus Indien, können mit Hilfe der Förderung Forschungsprojekte an allen drei Instituten der Fakultät umsetzen. Die Stipendien ermöglichen einen Aufenthalt von 18 bis 24 Monaten.



Gupta und Aradilla forschen am Institut für Anorganische Chemie in den Gruppen von Sven Schneider und Franc Meyer im Bereich der Elektrochemie und der Verknüpfung des Molekularen Magnetismus mit Synthesekonzepten der Supramolekularen Chemie. Da Silva und Samanta sind am Institut für Organische und Biomolekulare Chemie im Arbeitskreis von Lutz Ackermann zu Gast. Sie beschäftigen sich mit der Entwicklung ressourcenschonender Synthesen biologisch relevanter Substanzen sowie der Aktivierung von Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindungen. Jörg Behler bietet am Institut für Physikalische Chemie Raum für Jun Li, der sich mit der Simulation der Reaktivität kleiner Moleküle mit Hilfe von Machine Learning -Potenzialen beschäftigt.



Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern. Ein wichtiger Aspekt der verschiedenen Stipendienprogramme ist die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen mehrmonatiger Gastaufenthalten in Deutschland. Die Preisträger und Stipendiaten können ihre Kooperationspartner in Deutschland frei wählen. Die Fakultät für Chemie der Universität Göttingen zählt dabei regelmäßig zu den besonders häufig gewählten Standorten ihrer Disziplin.