Intensive Deutschförderung im Sommer: Ferienschule für geflüchtete Jugendliche startet

Vom 15. bis zum 26. Juli findet an der Albert-Schweitzer-Realschule in Köln-Ostheim eine Ferienschule für geflüchtete Jugendliche statt, die von Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache sowie dem Institut für deutsche Sprache und Literatur II organisiert wird. Die Sommerschule bietet 30 neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern sowie Kindern und Jugendlichen mit Sprachförderbedarf aus vier Kölner Schulen zwei Wochen lang eine intensive Förderung in der deutschen Sprache. Durch die kostenlose Ferienschule können die Zehnbis 14-Jährigen ihre Deutschkenntnisse verbessern und sich auf das neue Schuljahr vorbereiten. Den Unterricht übernehmen Lehramtsstudierende der Universität zu Köln.

Termin:
Montag, 15. Juli 2019
,,Start der zweiwöchigen Ferienschule für geflüchtete Jugendliche" Albert-Schweitzer-Realschule, Hardtgenbuscher Kirchweg 100, 51107 Köln-Ostheim

Hinweis: Wir bitten Journalistinnen und Journalisten, sich per E-Mail bei Frauke König anzumelden ( frauke.koenig mercator.uni-koeln.de )

Zusätzlich zur sprachlichen Förderung gibt es ein theaterpädagogisches Programm am Nachmittag zum Thema Freundschaft, bei dem die Jugendlichen die neu gelernten Sprachkenntnisse spielerisch anwenden und vertiefen. Höhepunkt und Abschluss der Ferienschule ist eine Theateraufführung am 26. Juli 2019 um 14:00 Uhr, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

Die Ferienschule ist Teil des Kooperationsprojekts Sprachliche Bildung des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur II und des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln. Dozentinnen der Sprachdidaktik konzipierten in dem Projekt eine zweiwöchige Sommerschule, die Lehramtsstudierende als praxisorientierten Baustein ihrer Ausbildung im Fach Deutsch durchführen. Während der Ferienschule erhalten die Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, Erfahrungen im Unterricht mit neu zugewanderten Jugendlichen zu sammeln und einen effektiven Deutschunterricht zu gestalten, der an der Zielgruppe orientiert ist.

Kooperationspartner des Projekts sind das Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration Köln (ZMI) sowie die Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung (ZuS) der Universität zu Köln, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Das Projekt wird finanziell unterstützt durch die Harald und Hilde Neven-DuMont-Stiftung sowie die Annemarie und Helmut Börner-Stiftung.