HU-Podcast: Zwischen Angst und Phobie

Ein Gespräch mit HU-Professorin Ulrike Lüken über Angststörungen - und welche Therapiemöglichkeiten es für die Betroffenen gibt

Unendliche Weiten, faszinierende Welten - der Wissenschaftspodcast der HU

Atemnot in der überfüllten S-Bahn, Schwitzen und Herzrasen im Meeting - wer das erste Mal eine Panikattacke erlebt, glaubt manchmal, einen Herzinfarkt zu erleiden. Panikattacken treten plötzlich auf, an alltäglichen Orten, im alltäglichen Leben. Sie können ein Symptom für dauerhaften Stress sein. Treten sie regelmäßig auf, können sie sich manifestieren und Betroffene beginnen, ein Vermeidungsverhalten bestimmter Situationen zu entwickeln.

Ulrike Lüken forscht am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin zu Angststörungen. In der Hochschulambulanz behandelt sie Patientinnen und Patienten, die unter Phobien derart leiden, dass sie mitunter kaum noch die eigene Wohnung verlassen können. Im Gespräch mit der Radiojournalisten Cora Knoblauch erklärt sie, dass es zwar völlig normal sei, sich beispielsweise vor Spinnen zu ekeln. Doch wer sich durch eine Phobie derart im Alltag einschränken muss, dass er nicht mehr im Park picknicken oder S-Bahn fahren kann, leidet mutmaßlich unter einer Angststörung.

Durch Expositionsund Verhaltenstherapie sind diese Phobien gut behandelbar, erklärt Lüken. Und sie berichtet, dass sie manchmal in die Therapiesitzungen auch ihren eigenen Hund mitbringt.

Mehr zu diesem Thema hören Sie im neuen Wissenschaftspodcast der HU.


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