HU-Podcast: Die Möglichkeiten des Spiels

 

 

Ein Gespräch mit dem HU-Professor Klaus Eisenack und dem Leiter vom gamelab.berlin Thomas Lilge über Gaming in der Wissenschaft, Gamification und die Kulturtechniken im Spiel.

Unsere Gesellschaft folgt unzähligen expliziten und impliziten Regeln. Genauso wie Spiele. Deswegen benutzen Wissenschaftler:innen klassische Brettspiele und moderne Spielapps, um Menschen in den Dialog zu bringen und Regeln neu zu verhandeln. Interessant sind sogenannte Game-Techniken zum Beispiel, um Expert:innen und Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen zu einer gemeinsamen Sprache zu bringen - durchs Spiel. 

Prof. Klaus Eisenack ist Ressourcenökonom an der HU und befasst sich unter anderem mit Kommunen, die an der Lösung von Umweltproblemen arbeiten, beispielsweise um gegen Wasserknappheit anzukämpfen. In diesen Kommunen hakt es manchmal an der Kommunikation bzw. wissen die beteiligten Akteure nicht genau, wie sie ihre Ziele erreichen können, sagt Klaus Eisenack. Speziell entwickelte Spiele, etwa das Klimabrettspiel Keep Cool , können dabei helfen. Thomas Lilge vom gamelab.berlin wiederum entwickelt Apps, wie beispielsweise  Sciencely , und digitale Spiele, um z.B. Museumsbesucher:innen Wissenschaft auf eine ganz neue Weise zu vermitteln.

Thomas Lilge und Klaus Eisenack erklären im Gespräch mit der Radiojournalistin Cora Knoblauch in der neuen Podcastfolge von ,,Humboldt Hören" welche Kulturtechniken in modernen Videospielen stecken.

Die Podcastfolge ,,Die Möglichkeiten des Spiels" hören Sie auf der Podcast-Seite der HU.

Dort finden sich auch alle bisherigen Themen von ,,Licht, Atomen und Geheimdiensten" bis zur ,,Persönlichkeit unserer Nervenzellen". 

Sie finden die Podcasts der Humboldt-Universität auch auf Spotify und Apple Podcasts.

Der HU-Podcast ,,Humboldt hören" bringt die Hörerinnen und Hörer in Kontakt mit den Forschenden der HU. Die Radiojournalistin Cora Knoblauch führt die Gespräche an den Orten, die für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wichtig sind und an denen sie anschaulich machen können, worum es ihnen mit ihrer Forschung geht.


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