Hohes Körpergewicht zwischen Diskriminierung und sozialer Akzeptanz

Gemeinsame Veranstaltung von Universität, Stadt und GWG zum bundesweiten Diversity-Tag



(pug) ‘Hohes Körpergewicht’ ist in diesem Jahr das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung von Universität Göttingen, Stadt Göttingen und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) zum bundesweiten Diversity-Tag am Dienstag, 28. Mai 2019. Die Kooperationspartner laden zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion ein. Die Veranstaltung hat den Titel ‘Hohes Körpergewicht zwischen Diskriminierung und sozialer Akzeptanz’. Sie findet in der Aula am Wilhelmsplatz statt und beginnt um 9.30 Uhr.



Andrea D. Bührmann, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Chancengleichheit der Universität Göttingen, Stadträtin Maria Schmidt und GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe werden die Teilnehmenden begrüßen. Im Anschluss führt Dr. Friedrich Schorb vom Institute of Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen mit seinem Vortrag ‘Gewichtsdiskriminierung - Konsequenzen für Wissenschaft, Politik und Praxis’ in das diesjährige Schwerpunktthema ein. Im anschließenden Podiumsgespräch tauschen sich der Referent sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung e.V., der Adipositas-Ambulanz der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), des Betriebsärztlichen Dienstes der Universität und UMG sowie des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der UMG über die Relevanz eines hohen Körpergewichts insbesondere für die Arbeitswelt aus. Das von Doris Hayn, Leiterin der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität der Universität Göttingen, moderierte Podiumsgespräch bietet auch Raum für Fragen des Publikums.



‘Die regionale Zusammenarbeit zur Umsetzung der Charta der Vielfalt liegt uns sehr am Herzen’, sagt Bührmann. ‘Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema widmen wir uns drängenden Fragen, die viele unserer Mitglieder und Angehörigen bewegen. Im Diversitätskontext sind diese bisher noch nicht ausreichend präsent’. Schmidt erklärt: ‘Diskriminierung kann viele Lebensbereiche betreffen. Deshalb ist es wichtig, dies immer wieder deutlich sichtbar zu machen und zu sensibilisieren. Die Zusammenarbeit von Stadt, Universität und GWG im Bereich Diversity ist daher ein richtiger Schritt.’



‘‘Wir freuen uns sehr, dass wir uns wieder gemeinsam mit der Universität und der Stadt Göttingen im Bereich Diversity engagieren können. In diesem Jahr wird die Veranstaltung zusätzlich von der Gesundheitsregion Göttingen/ Südniedersachsen, einem Netzwerk der GWG, unterstützt. Die Gesundheitsregion engagiert sich zu verschiedenen gesundheitlichen Themen, zum Beispiel im Arbeitskreis Prävention’, so Haufe.



Universität, Stadt und GWG haben sich mit der Unterzeichnung der ‘Charta der Vielfalt’ der Anerkennung und Wertschätzung ihrer Mitglieder und Angehörigen unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung und Identität verpflichtet Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Das Programm wird gebärdensprachlich übersetzt. Weiterführende Informationen sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/diversity-tag zu finden, Informationen zur ‘Charta der Vielfalt’ unter www.charta-der-vielfalt.de.

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