’Grüne Stadt der Zukunft’ unter den Finalisten

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Grünflächen sind wichtige Elemente in der städtebaulichen Planung der Zukunft. B

Grünflächen sind wichtige Elemente in der städtebaulichen Planung der Zukunft. Bild: IÖW / Volker Haese

Online-Abstimmung für Nachhaltigkeitspreis bis 15.11.

Städte und städtische Lebensstile sind eine wesentliche Ursache des Klimawandels. Gleichzeitig sind Städte aber zunehmend von den Folgen des Klimawandels und damit auch von Extremereignissen wie Hitzewellen und Starkregen betroffen. Das Projekt Grüne Stadt der Zukunft präsentiert Lösungsansätze zum Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels und der baulichen Verdichtung in wachsenden Städten. Dafür wurde es für den Deutschen Nachhaltigkeitspreises im Bereich Forschung nominiert. Das Siegerprojekt des Forschungspreises wird über ein öffentliches Online-Voting ermittelt, an dem alle teilnehmen können.

Drei Jahre lang hat ein interdisziplinäres Forschungsund Entwicklungsteam um Stephan Pauleit , Professor für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung an der Technischen Universität München (TUM) die grüne Infrastruktur Münchens in enger Kooperation mit der Verwaltung der Landeshauptstadt untersucht und ausgelotet, wie sie sich noch besser in die Stadt integrieren lässt. In sechs Stadtgebieten in München - so genannten Reallaboren - hat das interdisziplinäre Team unterschiedliche städtebauliche Planungsstadien vom Bebauungsplan bis hin zu Sanierungsgebieten in den Blick genommen und Konzepte entwickelt, wie klimaresiliente Stadtquartiere entstehen können. ,,Fassadenbegrünung würde die Gebäudeaußenflächen um bis zu 20 Grad kühler machen und Dachbegrünung bis zu 70 Prozent der jährlichen Niederschläge abpuffern", sagt Pauleit über die Ergebnisse der ersten Projektphase.

Die Umsetzungsund Verstetigungsphase koordiniert nun der Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen von Werner Lang.

Das Forschungsprojekt ,,Grüne Stadt der Zukunft" (gefördert vom BMBF) wurde von der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises unter die diesjährigen drei Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Forschung gewählt. Das Siegerprojekt wird in Kooperation mit der Wissenschaftssendung ,,nano" (3sat) über ein Online-Voting (bis 15. November 2021) ermittelt. Der dabei entstandene Filmbeitrag findet sich hier (verfügbar bis 2. November 2026).

Auf der Internetseite des deutschen Nachhaltigkeitspreises kann für die Finalisten abgestimmt werden: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/wettbewerbe/forschung/finalisten-forschung-2021/


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