Gründerpreis der Berliner Sparkasse für Nia Health

Das von der Freien Universität Berlin und der Charité - Universitätsmedizin Berlin geförderte Start-up Nia Health ist mit dem Gründerpreis der Berliner Sparkasse ausgezeichnet worden. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet eine innovative Plattform für dermatologische Software. Das erste Medizinprodukt, die Neurodermitis-App namens Nia, unterstützt bereits Tausende, die von der häufigsten chronischen Hauterkrankung betroffen sind. Die Nia Health GmbH überzeugte unter anderem durch ihr kompetentes Team in Bezug auf die im Rahmen der Ausgründung entwickelte Technologie. Der Preis mit 4.000 Euro dotierte Preis wurde am Dienstagabend auf einer gemeinsamen Hybrid-Veranstaltung von NFUSION - dem Entrepreneurs Network der Freie Universität Berlin - der Berliner Sparkasse und Profund Innovation verliehen.

Der Preisträger Nia Health wird durch ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. Mentoren sind der Professor für Betriebswirtschaftslehre Martin Gersch und der Professor für Bioinformatik Tim Conrad.

Für den Wettbewerb waren sieben Ausgründungen der Freien Universität Berlin oder assoziierter Einrichtungen nominiert worden. Eine Fachjury hatte aus den Nominierten zunächst die drei Finalisten gekürt, die ihre Unternehmen vor Live-Kameras im Gebäude der Berliner Sparkasse am Alexanderplatz präsentierten. Begrüßt wurden die Gründerinnen, Gründer und Gäste durch Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, und Hans Jürgen Kulartz, Vorstandsmitglied der Berliner Sparkasse. Die Entscheidung für Nia Health fiel durch das Votum des Publikums, das die Präsentationen online verfolgte. Die beiden weiteren Finalisten, die Start-ups Ghost Feel it. und 7Learnings, erhielten jeweils ein Preisgeld von 500 Euro.

Der Gründerpreis ist seit 2013 Teil einer Kooperation zwischen der Berliner Sparkasse und der Freien Universität Berlin. Die Kooperation umfasst zudem die Unterstützung von Gründungsinteressierten aus der Hochschule auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Das NFUSION Entrepreneurs Network vernetzt Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Reihen der Freien Universität Berlin und kooperierender Einrichtungen wie der Charité - Universitätsmedizin Berlin und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Angehende Gründerinnen und Gründer treffen in diesem Rahmen auf erfolgreiche Entrepreneurinnen und Entrepreneure und Fachleute und profitieren von deren Know-how.

Der Finalist Ghost - feel it. stellt Werkzeuge für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine über intelligente Vibrationssignale bereit. Einmal erlernt, kann der Mensch diese Signale in stressigen Situationen unterbewusst verarbeiten. Mögliche Anwendungen reichen von der fühlbaren Prothese bis hin zum fühlbaren Navigationsgerät im Auto. Mit dem ,,GHOST - feel it. Studio" lassen sich in wenigen Minuten intelligente Vibrationsmuster erstellen und Prototypen bauen. So können Unternehmen die Vorteile der Technologie auch ohne eigene Entwicklungsarbeit nutzen. Das Team wurde durch ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. Mentor des Teams ist ebenfalls der Bioinformatiker Tim Conrad.

Der Finalist 7Learnings bietet Händlern eine Software-as-a-Service-Lösung zur Preisoptimierung. In der Software wird maschinelles Lernen zur Vorhersage von Absatz und Preiselastizität genutzt. So können Händler mit wenig Aufwand ihre Gewinne steigern. Mentor der ehemals durch das Berliner Startup Stipendium geförderten Ausgründung ist der Informatiker Tim Landgraf.


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